Ab 28.11. erhältlich: Das offizielle Jahrbuch 2019

Wenn auf der Nordschleife die Motoren ruhen, dann beginnt traditionell eine lange Wartezeit: Bis bei den Test- und Einstellfahrten der VLN der Vorlauf für das ADAC TOTAL 24h-Rennen wieder beginnt, dauert es noch lange Monate. Zum Glück gibt es gute Methoden, sich die Zeit bis dahin zu verkürzen: Am 28. November 2019 erscheint das offizielle Jahrbuch zum 24h-Rennen 2019. Es ist die neunzehnte Ausgabe in dieser Reihe und wieder ist es dem Team des Gruppe-C-Verlags gelungen, einen Super-Schmöker aus der Druckerpresse fallen zu lassen.

272 Seiten stark und randvoll mit vielen Infos rund um die 47. Auflage des 24h-Rennens auf dem Nürburgring: Die ausführlichen Berichte in Deutsch und Englisch widmen sich nicht nur dem Kampf um den Gesamtsieg. Natürlich wird auch das Geschehen in den einzelnen Klassen beleuchtet. Rund 1.000 Farbfotos enthält der stattliche Hardcover-Band (Format 23,5 x 31,5 cm), und wer den Ehrgeiz der Autoren kennt, weiß: Jedes Auto, das während des Wochenendes im Feld des 24h-Rennens auf die Strecke ging, ist im Buch auch abgebildet. Gewürdigt werden außerdem alle Rennen und Events im Rahmenprogramm, sodass es wohl keinen umfassenderen Rückblick auf das Rennwochenende gibt. Zumal für alle, die es ganz genau wissen wollen, ein ausführlicher Statistikteil zum Schmökern einlädt.

Für Fans des 24h-Rennens ist das Jahrbuch also der beste Begleiter durch die kalte Jahrezeit, der zu langen Leseabenden einlädt und das Warten ganz bestimmt verkürzt. Zu Beziehen ist das Jahrbuch für 40,00 Euro über den Buchhandel (978-3-928540 99-5) oder direkt beim Verlag unter www.GruppeC-Verlag.de.

Das Jahrbuch zum 47. ADAC TOTAL 24h-Rennen:

  • 272 Seiten
  • Hardcover, gebunden
  • rund 1.000 Farbfotos
  • deutscher und englischer Text
  • ausführliche Statistik zum ADAC TOTAL 24h-Rennen
  • Format 235 x 315 mm
  • ISBN: 978-3-928540 99-5
  • Preis: 40,00 €
  • Direktbezug über den Verlag: www.GruppeC-Verlag.de

FIA WTCR: Titelentscheidung vertagt – Lynk-Piloten dominieren in Macau

In den Häuserschluchten von Macau trafen sich an diesem Wochenende die Piloten des Tourenwagen-Weltcups (FIA WTCR) zur vorletzten Meisterschaftsrunde. Auf dem spektakulären Innenstadt-Kurs im Herzen der ehemaligen portugiesischen Kolonie am Perlflussdelta hätte eine Vorentscheidung im Titelkampf zwischen den beiden Tabellenführern fallen können. Doch sowohl Hyundai-Werkspilot Michelisz (HUN) als auch der Argentinier Esteban Guerrieri im Honda des deutschen Teams All-inkl.com Münnich Motorsport hatten es schwer. Statt ihrer brillierten die Piloten der chinesischen Marke Lynk & Co, die alle drei Rennsiege auf dem 6,2-km-Kurs einfuhren. Yvan Muller (FRA) konnte zwei Läufe für sich entscheiden, Markenkollege Andy Priaulx (GBR) siegte im dritten Heat. Muller schloss damit zur Spitze auf, aus dem Titelfight wird ein Dreikampf. Beim Finale im malaysischen Sepang (13. – 15. Dezember) wird sich nun zeigen, wer sich endgültig durchsetzen kann – der WTCR steht ein äußerst spannendes Finale bevor!

Norbert Michelisz, der als Tabellenführer nach Macau kam, konnte im ersten Rennen des Wochenendes am Samstag den zweiten Platz erobern, musste aber bereits im Qualifying für die Sonntagsläufe einen herben Rückschlag einstecken. Nach einem Unfall konnte er die Hoffnung auf eine große Punktausbeute begraben – am Ende reichte es zu einem zehnten und einem zwölften Platz. Auch Titelrivale Esteban Guerrieri hatte sich das Wochenende gewiss anders vorgestellt: Im ersten Rennen schaffte er es nicht bis ins Ziel, dafür war er am Sonntag erfolgreicher. Als Zehnter des zweiten Qualifyings hatte er die Pole-Position für Rennen 2 erobert, das in der WTCR jeweils für die Top 10 in umgekehrter Reihenfolge des Quali-Ergebnisses gestartet wird. Doch eine Grid-Strafe warf ihn auf Platz vier zurück, auf dem er das Rennen auch beendete. In Rennen drei sah er die Zielflagge als Zehnter. Er erntete damit insgesamt 19 Punkte am Wochenende, während Michelisz 30 Zähler sammelte und seinen knappen Vorsprung ein wenig ausbauen konnte.

Besser lief es für den großen Sieger des Wochenendes: Yvan Muller setzte im Lynk & Co seine mit fünf Meisterschaftszählern belohnte Pole-Position in Rennen 1 in einen makellosen Sieg um. In Rennen zwei schaffte er es auf dem schwierigen Stadtkurs, die fünfte Startposition in einen zweiten Rennsieg umzumünzen. In Rennen drei schließlich wurde er sechster und konnte sich damit nochmals zehn Punkte gutschreiben lassen, sodass am Ende 65 Meisterschaftszähler und die unmittelbare Schlagdistanz auf Tabellenplatz zwei zusammenkamen. Hoch zufrieden dürfte auch Kevin Ceccon (Team Mulsanne) aus Macau abgereist sein, der in seiner Alfa Romeo Giulietta TCR zwei Mal den Sprung aufs Podium schaffte.

Huff: Rekord nicht ausgebaut
Der Brite Rob Huff trat in Macau an, um seinen eigenen Rekord zu knacken: Mit einem zehnten Rennsieg hätte er seine erstaunliche Erfolgsbilanz noch einmal ausbauen können, doch soweit kam es nicht: Es blieb bei insgesamt neun Triumphen, nachdem er die Pole Position in Rennen drei nicht umsetzen konnte – am Ende blieb dem VW-Piloten mit Platz zwei dennoch ein Podestplatz und der Trost, weiterhin der erfolgreichste Fahrer aller Zeiten auf dem legendären Stadtkurs zu sein. Jean-Karl Vernay (FRA) eroberte in diesem dritten Lauf Rang drei für das Team Audi Sport. Huffs Volkswagen-Teamkollege Johan Kristoffersson, der zweifache Rallycross-Weltmeister, schloss das Wochenende mit Platz fünf in Rennen zwei und Rang vier im dritten Umlauf als bester Rookie ab. Der deutsche Rookie Luca Engstler, der von Hyundai als Ersatzmann für Augusto Farfus nominiert worden war, konnte im dritten Rennen seine ersten WTCR-Punkte sammeln: Zwei Zähler bekam er für den 14. Platz, nachdem er zuvor in Rennen 1 als 16. abgewinkt wurde und in Rennen 2 einen Ausfall hinnehmen musste.

Rob Huff: „King of Macau“ und Nordschleifen-Spezialist

Ein Pilot im Feld der FIA WTCR ist beim neunten Saisonlauf (15. – 17. November) besonders in seinem Element: Der Brite Rob Huff (VW Golf GTI TCR) hat sich in den vergangenen Jahren den inoffiziellen Titel des „King of Macau“ eingefahren. Denn kein Rennfahrer auf zwei oder vier Rädern stand beim spektakulären Grand Prix im Spielerparadies am Perlflussdelta häufiger ganz oben auf dem Podium: neun Mal, um genau zu sein – und das macht ihm kein Tourenwagen-, GT-, Formel- oder Motorradpilot nach! Überhaupt scheinen ihm es die schwierigsten Strecken der Erde angetan zu haben, denn auch auf der Nordschleife gehört er seit seinem ersten VLN-Start 2013 Huff zu den anerkannten Experten.

„Macau ist wirklich angsteinflößend“, sagt Huff, der im Team von Ex-Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb antritt. „Es gibt dort keinen Platz für Fehler, aber Du willst trotzdem in jeder Ecke ein wenig mehr. Aber der Unterschied zwischen dem Punkt, an dem Du bist und der, an dem Du sein möchtest, könnte einen Ausflug ins Krankenhaus bedeuten. In jeder Kurve. So einfach ist das.“ 6,120 km ist der Leitplankenkanal in der ehemaligen portugiesischen Kolonie lang, und die haben es absolut in sich: Enge Passagen, eingezwängt zwischen Leitplankenmauern wechseln mit langen, weiten Geraden ab. Wechselnde Kurvenradien bis hin zur engsten Haarnadel weltweit machen den Kurs extrem anspruchsvoll. Der seit 1954 ausgetragene Grand Prix ist damit genau das richtige Revier für Huff, der hier der erfolgreichste Fahrer aller Zeiten ist: Nur Motorrad-Rennfahrer Michael Rutter kann ihm mit bislang acht Siegen in dem am gleichen Wochenende ausgetragenen Motorradrennen das Wasser reichen.

„Man muss das gewisse Extra haben“
„Es gibt absolut keinen Weg, jemandem zu erklären, was ich in Macau mache“, sagt der 39-jährge Huff. „Es scheint ein wenig darauf hinauszulaufen, dass man entweder das ’gewisse Extra’ hat oder nicht“, grinst der in Cambridge geborene Brite, dessen Geburtsdatum (25. Dezember) ihn vielleicht unter genau diesen glücklichen Stern stellt. „Alle Piloten in der WTCR haben ohne Zweifel dieses gewisse Extra. Aber wenn Du beginnst, mit den Seitenspiegeln an der Streckenbegrenzung zu schaben, nach jeder Kurve denkst ‘wie habe ich diese Ecke bloß geschafft’, dann bist Du an dem Punkt, den ich meine. Danach musst Du nur noch eines machen: die Luft anhalten – 2:30 Minuten in jeder Runde.“

Siege seit 2008
Huff holte seinen ersten Sieg beim „Guia Race“ im Jahr 2008, drei Jahre nachdem er zum ersten Mal im vielleicht härtesten Straßenrennen der Welt gestartet war. 2011 gelang ihm sogar ein Doppelsieg, und 2012 macht er hier den Titel des Tourenwagen-Weltmeisters perfekt – und als solcher entdeckte er im Jahr darauf sein Herz für die Nordschleife, wo er seitdem immer wieder antritt. Den vorerst letzten Sieg in Macau erntete er mit dem deutschen Team All-inkl.com Münnich Motorsport im Jahr 2017.

Huff über den Ring: „Anspruchsvollste Rennstrecke der Welt“
Dass er ein Spezialist für die größten fahrerischen Herausforderungen im Rundstreckensport ist, bewies Huff auch auf der Nordschleife immer wieder. 2013 startet er hier zum ersten Mal in der VLN, seitdem hat er viele Rennen auf der längsten und schönsten Rennstrecke der Welt absolviert. Auch das ADAC TOTAL 24h-Rennen meisterte er bereits mit Erfolg. „Die Nordschleife ist die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt“, sagte Huff vor seinem Start im Mercedes-AMG SLS GT3 im Jahr 2015. „Sie ist auch die längste Strecke, und das heißt auch, dass die Autos stärker beansprucht werden, als auf jeder konventionellen Rennstrecke. Im Gegensatz zu den samtweichen Formel-1-Strecken auf denen die FIA WTCR sonst startet, ist die Nordschleife voller Unebenheiten und Wellen. Das macht das Setup schwierig, und es ist wichtig, die richtige Balance zu finden.“

Das ist genau das richtige Revier für den Briten, der diese anspruchsvollen Bedingungen liebt. 2015 gelang ihm beim 24h-Rennen, das er insgesamt drei Mal bestritt, der Sprung in die Top 10, nur eines fehlt ihm in der Eifel noch: Ein Sieg, denn der blieb ihm trotz seiner vielen Erfolge bislang verwehrt. Dabei hätte es zum Beispiel bei den FIA-WTCR-Läufen am 24h-Wochenende fast soweit sein können. Denn die VW-Piloten waren in Hochform, Huff gehörte in den Qualifyings zu den Schnellsten, konnte das aber im Rennen nicht bestätigen: Im ersten Rennen blieb nach einem spektakulären High-Speed-Duell um Platz drei undankbare vierte Platz hinter den Titelkandidaten Norbert Michelisz (Hyundai) und Esteban Guerrieri (Honda) sowie dessen All-Inkl.com-Teamkollegen Nestor Girolami. Im zweiten Heat fiel er nach einer Berührung mit Gabriele Tarquini aus und konnte beim dritten Umlauf nicht mehr antreten: So muss er weiter hoffen, dass er den prestigeträchtigen Macau-Siegen irgendwann einen ersten auf der Nordschleife folgen lässt.

Mathol: Freude über das Traumfinale

[Teaminfo] Mathol Racing erlebte beim neunten und letzten VLN-Lauf einen äußerst erfolgreichen Renntag. Am Ende konnte das Team aus Diez, das mit fünf Fahrzeugen angetreten war, drei Titel, einen Wertungsgruppensieg und zwei Klassenerfolge mit nach Hause nehmen. Teamchef Mattias Holle: „Damit können wir sehr zufrieden sein. Wir haben alle unsere Autos ins Ziel gebracht und die Ziele, die wir uns gesteckt hatten, erreicht. Zwei Klassensiege und der Gruppenerfolg sowie drei Titel waren eine starke Leistung.“

Goldenes Herbstwetter bescherte den rund 170 Startern beim VLN-Saisonfinale nahezu ideale Bedingungen in der Eifel. Lediglich zu Trainingsbeginn war die Strecke zu weiten Teilen noch feucht.

Den Zimmermann-Porsche Cayman S in der Klasse V6 fuhren diesmal Wolfgang Weber und Alex Fielenbach. Im Zeittraining stellte das Duo den Zimmermann-Cayman auf die dritte Startposition in der Klasse. Im Rennen mussten Weber/Fielenbach sehr lange konstant am Limit fahren, um im zweiten Drittel dann durch einen perfekten Boxenstopp endlich die Führung zu übernehmen und bis ins Ziel auszubauen. Dazu erzielte das Zimmermann-Duo die schnellste Rennrunde und holte den Wertungsgruppensieg bei den seriennahen Fahrzeugen. Teamchef Holle: „Das war der zweite Erfolg in Serie. Ein großartiger Triumph für unseren bewährten Zimmermann-Cayman.“

Der neue Zimmermann-Porsche Cayman aus der Klasse VT3 absolvierte einen weiteren Funktionstest im Rennen. Hinter dem Lenkrad wechselten sich diesmal der schnelle Franzose Dorian Boccolacci und der erfahrene US-amerikanische GT4-Pilot Cameron Evans ab. Nachdem das Duo den Cayman im Training auf die Pole-Position der Klasse gestellte hatte, überzeugte das Auto auch im Rennen und holte den ersten Klassensieg in der VLN. Darüber hinaus konnte das Duo auch die schnellste Rennrunde der Klasse fahren. Teamchef Holle: „Obwohl der Einsatz noch Testcharakter hatte, freuen wir uns über den Sieg. Ein fehlerfreies Rennen mit absolut Top-Rundenzeiten.“

In der Cayman GT4 Trophy by Manthey Racing ging es für Mathol Racing um den Sieg im Markenpokal. Die Mannschaft Marc Keilwerth, Marcos Adolfo Vazquez und Timo Mölig musste an diesem Tag auf Platz fünf ins Ziel kommen, um den Triumph perfekt zu machen. Nach Trainingsrang drei fuhr das Trio an diesem Tag ganz auf Sicherheit und überquerte nach vier Stunden auf Rang vier die Ziellinie und sicherte dem Team Mathol Racing zwei Titel. Keilwerth/Vazques lagen in der Fahrerwertung der Cayman-Trophy by Manthey-Racing vorn und zugleich gab es auch die Meisterschaft in der Teamwertung. Teamchef Holle: „Ein tolles Ergebnis. Damit hätten wir vor der Saison auf keinen Fall gerechnet. Die beiden Piloten haben während des gesamten Jahres keinen Fehler gemacht und immer gepunktet. Der Titel ist für die beiden der gerechte Lohn.“

Der zweite Mathol-Cayman von „Montana“/Rüdiger Schicht kam in der Wertung der 981-Cayman-Modelle nach einer starken Vorstellung auf Rang zwei ins Ziel. Das Duo schaffte dadurch Platz drei in der Teamwertung der Cayman-981-Modelle. Teamchef Holle: „Das Team hat während dieser Saison enorme Fortschritte gemacht. Die beiden Fahrer können mit dem Erfolg zufrieden sein.“

Jörg Kittelmann startete mit Wolfgang Weber im Seat Cup Racer in der Klasse SP3T. Nach Platz drei feierte Kittelmann den Titel in der Klasse. „Ich habe jetzt drei Mal hintereinander die Meisterschaft in der Klasse SP3T gewonnen. Für mich ein großer Erfolg.“ Teamchef Holle: „Ich bin begeistert. Jörg Kittelmann ist ein Meister der Zuverlässigkeit. Durch seine Konstanz hat er sich seine zahlreichen Erfolge verdient.“

Fazit von Teamchef Holle zum Saisonabschluss: „Wir sind im Verlauf der Saison immer stärker geworden. Das Finale hat für uns perfekt funktioniert. Ich freue mich für die Fahrer und Mechaniker über unsere Erfolge. Darüber hinaus ein Mega-Lob an unsere Techniker: Wir hatten in der Saison 2019 trotz unzähliger Renneinsätze keinen einzigen technischen Ausfall zu verzeichnen.“

Cayman GT Trophy: Champions gekürt

[Teaminfo] Moritz Kranz und Nico Menzel (#979 Mühlner Motorsport) sicherten sich beim finalen VLN-Lauf den Sieg in der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing. Den zweiten Platz belegten Ivan Jacoma, Claudius Karch und Kai Riemer (#917) von Schmickler Performance. Dritter wurde der zweite Mühlner-Cayman mit der Startnummer #969, pilotiert von Thorsten Jung und Gabriele Piana. Marc Keilwerth, Marcos Adolfo Vazquez und Timo Mölig (#966 Mathol Racing) reichte ein vierter Platz, um die Meisterschaft in der 982-Teamwertung für sich zu entscheiden. Wegen eines ausstehenden Berufungsverfahrens ist das Ergebnis vorerst noch nicht final.

Im pünktlich gestarteten Zeittraining am Samstagmorgen legte die Mühlner-Mannschaft beim letzten Saisonlauf der VLN bereits den Grundstein für ihren Erfolg. Mit der #969 fuhr der belgische Rennstall auf die Pole Position und erhielt somit den Extra-Meisterschaftspunkt. Das Schwesterauto (#979) startete von Platz zwei in das neunte Rennen der VLN-Saison 2019.

Das vierstündige Rennen war geprägt von zahlreichen Positionswechseln. Bereits in der Startphase setze sich die #979 an die Spitze der Cup3-Klasse und kam nach 27 Rennrunden als Erster über die Ziellinie. Zudem konnte das Fahrerduo Kranz und Menzel mit 8:45,742 Minuten die schnellste Rennrunde für sich verbuchen. Sieger der 981-Wertung wurden Karsten Krämer, Jean-Francois Brunot und Sascha Kloft im Mittelmotor-Sportwagen von KKrämer Racing (#978).

Marc Keilwerth und Marcos Adolfo Vazquez sind die Champions der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing 2019. Mathol Racing reichte ein vierter Platz für den Titel in der 982-Teamwertung und der Fahrerwertung. Aufgrund des Berufungsverfahrens steht der finale Punktestand der oben genannten Klassifikationen noch aus. Die Teamwertung des Fahrzeugtyps 981 konnte Frikadelli Racing (#962) mit der Fahrerpaarung „Jules“ und Hendrik von Danwitz bereits beim achten Lauf vorzeitig für sich entscheiden.

Stimmen nach dem Rennen

Mattias Holle (Teamchef Mathol Racing), Sieger 982-Wertung: „Konstantes Punktesammeln über die gesamte Saison hat sich gelohnt. Wir freuen uns über den Sieg in der 982-Wertung. Das ist eine tolle Teamleistung, und ich bin stolz auf unsere Fahrer, die mit einer Pro-Am Paarung das Maximum aus dieser Saison herausgeholt haben.“

Marc Keilwerth (#966 Mathol Racing), Sieger 982-Wertung und Fahrerwertung: „Es war eine lange Saison. Nach jetzigem Stand haben wir das glücklichere Ende erwischt. Wir sind jedes Rennen angekommen, hatten keinerlei technische Probleme über das Jahr und schließlich war unsere Konstanz der Schlüssel zum Erfolg. Wir freuen uns sehr über den Titel in der 982-Teamwertung und der Fahrerwertung.“

Bernhard Mühlner (Teamchef Mühlner Motorsport), Platz 1 VLN 9: „Die Fahrer haben über die gesamte Saison einen super Job gemacht. Moritz und Nico haben fahrerisch wieder ihre Klasse bewiesen. Wir sind in die 27ste Rennrunde gekommen – dies war eine Premiere für einen Cup3-Cayman. Großes Kompliment an unsere Fahrer und die gesamte Mannschaft – das war eine klasse Saison.“

Kai Riemer (#917 Schmickler Performance), Platz 2 VLN 9: „Es war keine einfache Saison für uns. Wenn wir ins Ziel gekommen sind, war es immer ein Podiumsplatz. Mit Claudius und Ivan habe ich zwei super starke Teamkollegen und wir konnten unser Niveau immer in tolle Platzierungen verwandeln. Rang zwei im letzten Lauf der Saison war noch einmal ein schöner Abschluss. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung.“

Ergebnis VLN 9: Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing

1. – #979 Kranz/Menzel (Mühlner Motorsport)*
2. – #917 Jacoma/Karch/Riemer (Schmickler Performance)
3. – #969 Jung/Piana (Mühlner Motorsport)
4. – #966 Keilwerth/Vazquez/Mölig (Mathol Racing)
5. – #960 Bohr/„Max“/„Jens“ (Teichmann Racing)
6. – #978 Krämer/Brunot/Kloft (KKrämer Racing)**
7. – #955 Schicht/„Montana“ (Mathol Racing)
8. – #950 Assmann/Assmann (Schmickler Performance
* Sieger Wertung 982
** Sieger Wertung 981

DNF:
#962 „Jules“/von Danwitz (Frikadelli Racing)

Pole-Position – 08:41,070 Minuten
#969 Jung/Piana (Mühlner Motorsport)

Schnellste Rennrunde – 8:45,742 Minuten
#979 Kranz/Menzel (Mühlner Motorsport)

Schubert Motorsport: Zum Saisonabschluss auf dem Podium

[Teaminfo] Schubert Motorsport schloss die Saison 2019 in der VLN mit einem weiteren Podestplatz ab. Beim 44. DMV Münsterlandpokal kam der BMW M2 Competition mit der Startnummer #159 auf Rang zwei in der Klasse SP8T und auf Position 17 im Gesamtergebnis ins Ziel. Im Laufe des vierstündigen Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife wechselten sich Christopher Dreyspring, Christer Jöns und Ricardo van der Ende am Steuer des von Schubert Motorsport entwickelten Boliden ab.

Das starke Ergebnis im neunten Rennen der VLN war der verdiente Lohn für die harte Arbeit über das ganze Jahr hinweg. Das Team verbesserte das Setup sowie die Fahrbarkeit des M2 Competition und reduzierte zudem das Gewicht. In der Winterpause wird die Mannschaft aus Oschersleben weiter am Auto arbeiten.

Das sagten Fahrer und Teamchef nach dem VLN-Finale

Christer Jöns: „Mein Stint war sehr gut. Wir haben strategisch die richtigen Entscheidungen getroffen und dadurch Boden gutgemacht. Seit Saisonbeginn haben wir Details am Auto verbessert. Wir haben das Gewicht reduziert, die Luftführung im Cockpit optimiert und die Aerodynamik an der Vorderachse verbessert. Wir haben seit dem ersten Test also viel erreicht.“

Christopher Dreyspring: „Wir sind alle zufrieden mit dem Rennen. Platz zwei in der Klasse und Rang 17 im Gesamtresultat sind starke Ergebnisse. Wir haben über das Jahr hinweg das Setup deutlich verbessert. Das Team hat einen super Job gemacht.“

Ricardo van der Ende: „Das Team hat den M2 unermüdlich weiterentwickelt. Im ersten Stint des Qualifyings bei noch etwas feuchten Bedingungen waren wir deutlich schneller als die Konkurrenz in unserer Klasse. Der Start und die erste Runde liefen ebenfalls sehr gut, ich habe mehrere Fahrzeuge überholt. Auch meine beiden Teamkollegen waren sehr konstant und wir haben das Auto ohne Schäden ins Ziel gebracht. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber manchmal sind die anderen eben einen Tick schneller.“

André Schubert (Team-Management): „Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende für uns. Wir haben in den vergangenen Wochen sehr gute Schritte mit unserem Auto gemacht. Wir haben das Gewicht reduziert und am Fahrwerk sowie beim Setup Verbesserungen erzielt. Das Auto ist jetzt konstant schnell und fahrbarer, was unsere drei Piloten bestätigt haben. Mit Platz zwei ist uns ein sauberer Abschluss der VLN-Saison gelungen.“

Pixum Adrenalin: Packendes Herzschlagfinale mit Meistertitel belohnt

[Teaminfo] Das Pixum Team Adrenalin Motorsport ist am Ziel der Träume angekommen und hat den Meisterschaftstitel in der VLN erfolgreich verteidigt. Nach einem spannenden teaminternen Zweikampf konnten sich Yannick Fübrich und David Griessner zu den neuen Champions von Europas erfolgreichster Breitensportserie krönen. Der zweite Platz im Endklassement ging an in ihre Teamkollegen Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen, die mit der Vizemeisterschaft den erneuten Doppelschlag perfekt machten. Auch nicht zu verachten ist der Porsche Cayman mit der Startnummer 444 mit Norbert Fischer, Daniel Zils und Oskar Sandberg die mit dem vierten Gesamtrang das Topergebnis von Adrenalin Motorsport abrunden.

„Ich bin unheimlich stolz auf mein Team und unsere Fahrer. Zum zweiten Mal in Folge die ersten beiden Plätze in der VLN belegen zu können ist einfach traumhaft. Aber auch der Gewinn des BMW M240i Racing Cups in der Fahrer-, Team- und Gentlemen-Wertung, der VLN-Produktionswagentitel, die VLN-Junior-Meisterschaft sowie die weiteren Klassensieger-Trophäen in der Cup5, V4 und V5 zeigen, was für eine grandiose Saison hinter uns liegt. Vielen Dank an alle, die zu diesen Erfolgen beigetragen haben“, freut sich Teamchef Matthias Unger, für den sich der VLN-Meisterschaftstitel komplett anders anfühlt als noch im Vorjahr. „Man kann die beiden Jahre überhaupt nicht miteinander vergleichen. Jede Saison hat aus meiner Sicht ihren eigenen Charakter mit anderen Gegnern oder Wettersituationen. Daher ist es toll, dass wir auch 2019 mannschaftlich diesen Herausforderungen standgehalten haben.“

Klasse Cup5: Griessner/Fübrich gewinnen BMW M240i Racing Cup und sind VLN-Meister 2019

Nachdem David Griessner und Yannick Fübrich (CFN-Folientechnik-BMW M240i Racing, Startnummer #650) bereits im Vorjahr knapp davor waren, den Meistertitel in der VLN zu gewinnen, konnten sie sich mit ihrem siebten Saisonsieg nun endlich ihren großen Traum erfüllen. Beim letzten Lauf hielten sie noch einmal dem enormen Druck der Konkurrenz stand und sicherten sich damit auch den Fahrertitel im BMW M240i Racing Cup sowie die Klassensieger-Trophäe in der Cup5.

„So kurz nach der Zieldurchfahrt kann man noch gar nicht richtig realisieren, was wir heute vollbracht haben. Ich bin einfach nur überwältigt und finde kaum die passenden Worte. Das Rennen war mental einfach unglaublich hart. Uns wurde heute absolut nichts geschenkt und wir mussten bis zum Schluss maximal pushen“, schilderte Fübrich anschließend. „Mein letzter Stint hat sich wirklich wie eine halbe Ewigkeit angefühlt. Dementsprechend groß war die Erleichterung als wir endlich den Zielstrich überquert haben. Damit geht eine traumhafte Saison für uns mit dem größtmöglichen Erfolg zu Ende“, freut sich Griessner, der auch neuer VLN-Juniormeister ist.

Grund zur Freude hatten aber auch Ben Bünnagel und Francesco Merlini, die mit dem SSB-Wägetechnik-BMW M240i Racing #652 auf das Podium fahren konnten. Am Ende stand ein starker dritter Platz für das Fahrerduo zu Buche. Thomas Henriksson, Stefan Kruse, Philipp Leisen, Christopher Rink (Pixum #655) belegten zudem in der Tageswertung den sechsten Rang und Daniel Attallah, Lutz Marc Rühl, Paul Whiting (#651) fuhren auf Platz elf. Dank des erneuten Erfolges beim Saisonfinale der VLN sicherte sich Stefan Kruse den Meistertitel in der Gentleman-Wertung des BMW M240i Racing Cups und krönte damit auf eine ganz spezielle Art und Weise sein tolles Jahr auf der Nürburgring Nordschleife.

Klasse V4: Rink/Brink/Leisen verteidigen VLN-Produktionswagentitel und sind Vizemeister

Bis zum Schluss haben Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen (Pixum-BMW 325i E90 #1) um die Titelverteidigung gekämpft. Beim Saisonfinale holten sie mit dem Klassensieg in der V4 erneut das Maximum heraus. Am Ende fehlten ihnen gerade einmal 0,12 Punkte auf ihre Teamkollegen Griessner/Fübrich. „Natürlich ist es sehr ärgerlich, dass wir den Titel so knapp verpasst haben. Trotzdem haben wir nach leichten Anlaufschwierigkeiten eine überaus erfolgreiche Saison hinter uns gebracht. Die VLN-Vizemeisterschaft, der Gewinn der Klassensieger-Trophäe in der V4 sowie der Produktionswagentitel bringen dies noch einmal deutlich zum Ausdruck. Glückwunsch an David und Yannick, die dem Druck bis zum Schluss standgehalten haben und verdient Meister geworden sind“, so das Fahrertrio.

Ihre Teamkollegen Christoph Magg, Philipp Stahlschmidt und Philipp Kowalski (Motec-Wheels-BMW 325i E90 #703) wurden nach einem Zwischenfall in der Endphase des Rennens auf dem 19. Platz gewertet. Auch wenn sie sich zum Saisonabschluss ein besseres Ergebnis gewünscht hätten, bleiben die Erinnerungen an die tollen Erfolge aus 2019, vor allem an ihren Sieg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Klasse V5: Zils/Sandberg/Fischer sichern sich Klassensieger-Trophäe und Platz vier in der VLN

Daniel Zils, Oskar Sandberg und Norbert Fischer (Pixum-Porsche Cayman #444) sicherten sich zum Abschluss der 2019er-Saison noch einmal den Sieg in der V5. Damit kommt das Fahrertrio genauso wie Griessner/Fübrich auf eine stattliche Anzahl von sieben Klassensiegen. „Wir haben das Maximum herausgeholt, was mit den Starterzahlen in der V5 möglich war. Mit der Klassensieger-Trophäe in der sowie dem vierten Platz in der Gesamtwertung können wir daher sehr zufrieden sein.“ Einen versöhnlichen Saisonabschluss legten auch Ulrich Korn und Charles Oakes hin, die mit dem Nexen-Tire-Porsche Cayman #445 auf den vierten Platz fuhren.

Klasse SP10: Wolter/Lenerz verpassen Podium nur knapp

Eine starke Leistung zeigten einmal mehr auch Thorsten Wolter und Marcel Lenerz mit dem #161 Mainhatten-Wheels BMW M4 GT4. Nach einer fehlerfreien Vorstellung überquerten sie auf einem guten vierten Platz die Ziellinie. Gerade einmal 18 Sekunden fehlten dem Fahrergespann zum Podium.

Max Kruse Racing: Versöhnliches Saisonende

[Teaminfo] Mit einen zweiten Klassen-Rang konnte das Team Max Kruse Racing beim VLN-Saisonfinale ein gutes Ergebnis erreichen. Damit schloss die Mannschaft eine turbulente Saison erfolgreich ab.

Zum letzten Saisonlauf trat Max Kruse Racing ohne Benny Leuchter an, der zeitgleich am japanischen Lauf des Tourenwagen Weltcups WTCR teilnahm. Mit den Piloten Andy Gülden und Jasmin Preisig war das Team aber auch ohne Leuchter bestens aufgestellt. Das erklärte Ziel war, die wechselvolle Saison voller Höhen und Tiefen mit einem guten Ergebnis abzuschließen.

Die erste Meisterleistung gelang dem Team allerdings bereits vor dem Rennen. In den knapp zwei Wochen nach dem achten VLN-Lauf bot die Mannschaft alle Kräfte auf, den bei einem Unfall stark beschädigten VW Golf GTI TCR mit der #819 wieder rennfertig zu machen. Mit Erfolg, denn das „Schneewittchen“ getaufte Auto erstrahlte bei VLN 9 in neuem Glanz. Andy Gülden und Jasmin Preisig setzten diese Vorlage im morgendlichen Qualifying souverän um und fuhren auf den ersten Startplatz in der Klasse TCR. Das war bereits die siebte Pole Position in neun Rennen für die Mannschaft des Profi-Fußballers Max Kruse.

Beim Rennstart konnte Gülden seine Pole Position sofort in die Führung umsetzen. Im Laufe seines Stints verlor er diese aber an den auf der langen Geraden deutlich schnelleren Audi. Der daraufhin strategisch eine Runde eher eingelegte Boxenstopp, bei dem Jasmin Preisig das Steuer übernahm, gelang perfekt, konnte aber nicht verhindern, dass die #819 zur Rennhälfte einen deutlichen Rückstand auf den Führenden hatte. Gülden, der für die letzten Runden wieder ins Cockpit kletterte, gelang es in der Folge, den Rückstand auf den Audi RS3 LMS mit extrem schnellen Rundenzeiten komplett aufzuholen. Trotz Windschattens auf der Döttinger Höhe hatte Gülden aufgrund des Topspeed-Vorteils des Gegners aber keine Chance mehr, einen finalen Angriff zu starten und kreuzte mit nur 0,9 Sekunden Rückstand als Zweiter die Ziellinie.

Teammitbegründer Benny Leuchter konnte indes bei seinem Start im Tourenwagen Weltcup WTCR auf dem Traditionskurs von Suzuka seine Klasse unter Beweis stellen. Nach einem unverschuldeten Ausfall im ersten Rennen fuhr der Duisburger in seinem VW Golf GTI TCR von Sebastién Loeb Racing bei den beiden darauf folgenden Läufen mit starken kämpferischen Leistungen jeweils in die Punkteränge.

Benny Leuchter, Teammitbegründer: „Ich habe natürlich aus Japan die Daumen gedrückt und mit gefiebert. Schade, dass es nicht zum Sieg gereicht hat, aber das Team hat wieder eine Top-Leistung gezeigt. Das Auto nach dem schweren Unfall bei VLN 8 in so kurzer Zeit wieder in Topform zu bringen, war schon eine super Leistung von den Jungs. Ein großes Dankeschön an das ganze Team dafür! Trotz der ganzen Probleme in diesem Jahr haben wir gezeigt, dass der Team-Spirit stimmt. Wenn wir durchkamen, waren wir immer vorn dabei. Nächstes Jahr greifen wir wieder an!“

Andy Gülden, Fahrer: „Es war ein geiler letzter Lauf. Nachdem wir zur Rennmitte ein wenig Rückstand hatten, bin ich in den letzten zwei Runden in Sichtweite des Führenden gekommen. In der letzten Runde konnte ich mich sogar kurz daneben setzen, aber auf der Döttinger Höhe hatte ich dann leider keine Chance gegen den Audi. Mit dem zweiten Rang können wir aber trotzdem zufrieden sein, vor allem, wenn man auf das ganze Pech in dieser Saison zurückblickt. Ganz stark vom Team, dass sie die verbogene #819 nach dem letzten Rennen wieder derart in Form gebracht haben. Das Auto lief super! Auch mein „Hase“ Jasmin hat einen tollen Job gemacht und es hat mega Spaß gemacht, sich mit ihr das Cockpit zu teilen!“

Jasmin Preisig, Fahrerin: „Knallblauer Himmel und eine top-motivierte Mannschaft – da sollte doch eigentlich nichts schief gehen. Andy holte morgens die Pole Position und zusammen konnten wir ein starkes Rennen fahren. Leider hat es am Ende nicht ganz für den Sieg gereicht, total knapp mit nur 0,9 Sekunden Rückstand auf Platz eins. Wichtig war jedoch, die Ziellinie zu überqueren und das haben wir geschafft. Schneewittchen is back!“

Black Falcon: Freude über Gesamtsieg und mehrere Klassensiege

[Teaminfo] Die europäische Motorsportsaison endete für Black Falcon mit einem krönenden Abschluss am Nürburgring: Die Mannschaft aus Meuspath holte beim Saisonfinale der VLN den vierten Gesamtsieg des Jahres. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren Patrick Assenheimer (GER) und Maro Engel (GER) mit dem Black-Falcon-Team-AutoArena-Mercedes-AMG GT3 #6 in der letzten Runde von Platz drei auf Rang eins vor und sicherten dem Team damit die VLN Speed-Trophäe sowie den SP9-Pro-Meistertitel für Assenheimer. Das Schwesterfahrzeug, der AM-Solutions-Mercedes-AMG-GT3 #16 von Adam Christodoulou (GBR), Hubert Haupt (GER) und Dirk Müller (GER), kam auf Gesamtposition fünf ins Ziel.

In der Klasse SP10 gewannen Tobias Müller (GER), Tim Scheerbarth (GER) und Tristan Viidas (EST) mit dem Mercedes-AMG GT4 #162 nach einem intensiven Vierkampf um den Tagessieg ebenfalls zum vierten Mal in dieser Saison. Dank dieses Erfolges sicherten sie sich und dem Black-Falcon-Team Identica den Meistertitel in der GT4-Klasse.

In der Klasse SP8T holten sich Nico Bastian (GER), Mustafa Mehmet Kaya (TUR) und Mike Stursberg (GER) mit dem Black-Falcon-Team-Knuffi-AMG-GT4 #152 den Klassensieg. Ihre Teamkollegen Marek Böckmann (GER), Axel König (GER) und Tobias Wahl (GER) fuhren mit dem Knuffi-AMG-GT4 #155 auf Platz vier in der Klasse.

Auch in der stärksten Produktionswagenkategorie gab es Grund zur Freude: Alexander Akimenkov (RUS), Ronny Lethmate (GER) und Vasilii Selivanov (RUS) beendeten den neunten VLN-Lauf mit dem Black-Falcon-Team-Textar-Porsche 991 Carrera #395 auf Position zwei in der V6. Ihre Teamkollegen Uwe Lebens (GER) und Michael Lindmayer (GER) kamen im 911er mit der #394 auf Platz sieben über den Zielstrich.

Sorg: Drittbestes Team in der VLN-Jahreswertung

[Teaminfo] Torsten Kratz (AUT), Moran Gott (GBR) und Oliver Frisse (Rüthen) sorgten für den bislang größten Erfolg für das Team AVIA Sorg Rennsport in der VLN: Mit dem BGStechnic-BMW 325i wurde das Trio das drittbeste Fahrzeug der Jahreswertung. Somit landete die Wuppertaler Mannschaft erstmals in den Top Drei der populären Breitensportserie. In der GT4-Klasse freuten sich Heiko Eichenberg (Fritzlar) und Erik Johansson (SWE) über den Vizetitel.

Kratz, Gott und Frisse hatten vor dem Finalrennen sogar noch theoretische Meisterschaftschancen, ein Sieg in der Klasse V4 vorausgesetzt bei gleichzeitiger „Fremdhilfe“. Doch in der sonnendurchfluteten Eifel büßte Startfahrer Oliver Frisse eineinhalb Minuten auf die Spitze ein und übergab als nur Sechster an Torsten Kratz.

Dieser verbesserte sich auf Rang drei, den im letzten Drittel Moran Gott verteidigte. Da aber die „fremde Hilfe“ in einer anderen Klasse ausblieb, hätte selbst ein Klassensieg nicht zum Titel gereicht. In der mit 28 Fahrzeugen sehr stark besetzten Klasse landeten Jack Mitchell (GBR) und Aec Udell (USA) auf den guten siebten Platz.

Im BMW M240i Racing-Markenpokal zeigten Moritz Oberheim (Schermbeck) sowie die beiden Norweger Sindre Setsaas und Inge Hansesaetre ihre beste Saisonleistung. Zweieinhalb Stunden lang lieferten sie sich mit dem AVIA-BMW einen großartigen Kampf mit zwei Wettbewerbern um die Spitze. Startfahrer Setsaas und dann Hansesaetre lagen immer wieder in Führung.

Kaum hatte Oberheim übernommen, fiel die Entscheidung zu Ungunsten der Sorg-Mannschaft. Im Bereich der Kurzanbindung kam es zu einer Kollision mit einem Toyota GT86. Hierbei wurden hinten links Felge und Reifen beschädigt, über vier Minuten gingen verloren. Somit blieb nur Platz fünf von 16 Startern. In der Jahreswertung ist das Trio drittbestes Team der Klasse und neunbestes Fahrzeug der gesamten Serie. Die neuen Teamkollegen Marcel Marchewicz (Schwetzingen), Chandler Hull (USA-Dallas) und Doppelstarter Aec Udell wurden im Schnitzel-Alm-BMW Achter.

In der GT4-Klasse blieben Heiko Eichenberg und Erik Johannson ihrer Serie treu: Entweder Erster oder Zweiter! Dieses Mal hielt sich die Freude über den zweiten Platz allerdings etwas in Grenzen, denn mit einem Sieg hätte sich das Duo aus eigener Kraft den VLN-GT4-Titel sichern können. Die Wettbewerber waren aber dieses Mal zu schnell und hatten final 75 Sekunden Vorsprung. Unterm Strich sind der GT4-Vizetitel und elftbestes Team der Serie ein gutes Ergebnis.

Mit einem feinen Ergebnis in der Klasse V6 ging die Saison für den Eibach-Porsche Cayman S zu Ende: In der mit sieben Fahrzeugen gut besetzten Klasse, fuhren Philipp Hagnauer (SUI), Philip Schauerte (Eslohe) und Björn Simon (Weilerswist) und Emir Asari (ITA) als Dritte aufs Podium.

In der Klasse SP3T war das Rennen für Murat Ates (Troisdorf) und die beiden Italiener Ugo Vicenzi und Alberto Carobbio kurz nach Halbzeit der Vier-Stunden-Distanz zu Ende. Als Folgeschaden einer Kollision musste der Audi RS3 LMS abgestellt werden.

„Leider hat es nicht zum Titelgewinn gereicht. Wir haben alles gegeben, aber der Wettbewerber war einen Tick besser und wir gratulieren zur Meisterschaft“, sagten die Brüder Benjamin und Daniel Sorg. „Nichtsdestotrotz sind wir sehr stolz auf unsere Truppe. Alle Fahrer haben über die gesamte Saison gesehen einen hervorragenden Job gemacht. Die Boxenmannschaft hat jeden noch so großen Schaden behoben und erst dafür gesorgt, dass wir so lange um den Titel fahren konnten. Vielen Dank auch an unsere Küchenfeen und alle weiteren Helfer hinter den Kulissen. Und vielen Dank an alle Sponsoren für die tolle Unterstützung. Ohne euch würden wir nicht hier stehen. Wir freuen uns jetzt schon auf die neue Saison und hoffen auf ein glücklicheres Ende.“

rent2Drive-FAMILIA-racing: Zweifacher Klassenchampion

[Teaminfo] Auch wenn der Wunsch von Teamchef David Ackermann nicht in Erfüllung ging, so konnte man doch von einem sehr erfolgreichen Wochenende für rent2Drive-FAMILIA-racing sprechen. „Wie schön wäre es doch, wenn wir mal alle Fahrzeuge ins Ziel bekämen“, so die Worte des Teamchefs nach dem achten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Leider ging dieser Wunsch nicht in Erfüllung. Auch das Saisonfinale zeigte dem Team wieder seine Schattenseiten, aber auch grandiose Meldungen.

Der sonst so zuverlässige BMW 325i mit Richard und Philipp Gresek, sowie Moritz Gusenbauer wurde Opfer eines Auffahrunfalls in einer Gelbzone. Leider ein typischer Unfall, den man immer wieder rund um die Nürburgring Nordschleife sieht. Der BMW war so stark beschädigt, dass man das Rennen in der stark besetzten Klasse V4 nicht weiter fortsetzen konnte.

Dem Schicksal trotzten die beiden Italiener Stefano Croci und Aleardo Bertelli mit ihrem Renault Megane RS. Immer wieder wurden die beiden im Laufe des Jahres vom Pech verfolgt. So war „Ankommen“ die Devise dieses Rennes. Doch im morgendlichen Training schlug das Schicksal wieder zu: Einschlag im Bereich Schwedenkreuz. Doch die Crew gab nicht auf. Mit allen verfügbaren Mitteln wurde der Bolide wieder einsatzfähig gemacht und der vierte Platz in der Klasse VT2 war hier der verdiente Lohn.

Das Highlight des Tages setzte der Porsche 991 Cup in der Klasse SP7. Die Fahrer Andreas Riedl, Richard Gresek und der Bommel waren angetreten, um weitere Erfahrung zu sammeln. Dass am Ende des turbulenten Rennens ein Klassensieg in der starken Klasse SP7 raussprang, war eine Überraschung aber nicht unverdient. Mit ordentlichen Rundenzeiten hat sich die Mannschaft in den letzten Rennen sehr gut entwickelt.

Der erste Jahressieger stand bereits vor dem Rennen für die Klasse H4 fest. Da der einzig verbliebene Mitbewerber nicht zum Rennen antrat, konnten Karl Pflanz und der „Bommel“ den Titel auf dem Porsche 997 Cup in der Klasse H4 sicher nach Hause fahren. Im letzten Rennen der Saison wurden die beiden von Ersin Yücesan unterstützt. Die drei absolvierten ein ordentliches Rennen und fuhren auf einem zweiten Klassenplatz ins Ziel.

Genauso ging es Dmitriy Lukovnikov und Teamchef David Ackermann mit dem Porsche 991 GT3 Cup MR in der Klasse SP8. Gegen den übermächtigen Ferrari hatte man im Rennen keine realistische Chance. Aber die beiden hatten im gesamten Jahr fleißig Punkte gesammelt und stehen am Jahresende ganz oben auf dem Klassensiegertreppchen.

Zweifacher Jahresklassensieger und zahlreiche Einzelerfolge – ein tolles Rennsportjahr neigt sich dem Ende zu. Rent2Drive-FAMILIA-racing bedankt sich bei der gesamten Crew, den Fahrern, Fans, Partner und Sponsoren für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung. Besonderen Dank sagt das Team Dieter Bläser, Thomas Müskens und Patrick Kirfel für die hervorragende Fahrzeugvorbereitung.

Bonk ohne Glück beim Finale

[Teaminfo] „Es hätte so ein schöner Saisonabschluss werden können, wenn es die beiden letzten Runden nicht gegeben hätte“, stellte Teamchef Michael Bonk nach dem VLN-Saisonfinale ernüchtert fest. „In der vorletzten Runde schied unser Audi deutlich in Führung liegend nach einem Unfall aus. Im letzten Umlauf erwischte es noch einen unserer BMW GT4 beim Kampf um den Klassensieg. Ein tragisches Ende eines an sich schönen Renntages.“

Beim VLN-Saisonfinale herrschten bei warmem Herbstwetter nahezu ideale Bedingungen. Lediglich zu Trainingsbeginn war die Fahrbahn durchgehend feucht. Unter der Flagge von Team Hofor Racing by Bonk Motosport fuhren erneut die zwei BMW M4 GT4 mit den vier Piloten Michael Schrey, Marc Ehret, Thomas Jäger und Michael Fischer. Drei Piloten waren auf beiden Autos gemeldet, lediglich Ehret konzentrierte sich auf einen BMW.

Im Training belegten die beiden Bonk-BMW die Plätze eins und drei in der Klasse SP10. Im Rennen mischten die zwei BMW über die gesamte Distanz in der Spitzengruppe mit. In der letzten Runde kämpfte die Startnummer #193 mit Schrey / Fischer / Jäger noch mit einem Konkurrenten um den Sieg. Doch wenige Kurven vor dem Ziel ging ein Manöver schief und der BMW schied nach einem Unfall aus. Der GT4-BMW mit der #192 von Ehret / Jäger / Fischer / Schrey wurde auf Position drei gewertet. Teamchef Bonk: „Das Finale lief sicherlich nicht wunschgemäß. So kurz vor Schluss ein Auto in aussichtsreicher Position zu verlieren, war schon ärgerlich. Vorher hat alles funktioniert. Wir haben während des Rennens einen Vergleichstest gefahren und wertvolle Erkenntnisse gesammelt.“

Hermann Bock fuhr den Audi RS3 LMS diesmal als Solist. In der Startaufstellung lag er auf Platz zwei in der Klasse SP3T. Im Rennen übernahm er schnell die Führung, die er im Verlauf des Rennens immer weiter ausbaute. Bis in der vorletzten Runde die Siegeshoffnungen ausgangs des Karussells jäh endeten. Teamchef Bonk: „Hermann hat einen tollen Job gemacht, der diesmal leider nicht belohnt wurde.“

Der unter Bonk-Bewerbung laufende Nett-Peugeot schaffte die perfekte VLN-Saison. Jürgen Nett, Achim Nett und der Brite Bradley Philpot steuerten den Peugeot 308 Racing Cup TCR zum achten Sieg in der Klasse SP2T. Damit blieb das Trio in diesem Jahr ungeschlagen. Jürgen Nett: „Ein toller Saisonabschluss. Der Peugeot lief perfekt, die Rundenzeiten waren wieder extrem gut. Dazu der achte Klassensieg. Wir sind sehr zufrieden.“

mathilda racing: Saisonende mit Titelgewinn

[Teaminfo] Auch, wenn mathilda racing das letzte VLN-Rennen des Jahres vorzeitig aufgeben musste, gab es für den Kölner Rennstall einiges zu feiern: Mit fünf Siegen in acht Läufen dominierte mathilda racing mit dem Cupra TCR in dieser Saison die TCR-Klasse der Langstreckenmeisterschaft und sicherte sich bereits ein Rennen vor Schluss die VLN-Klassensiegertrophäe – und zwar zum dritten Mal in Folge. Schon 2017 und 2018 stellte der Rennstall das beste TCR-Auto des Jahres.

Beim Finale hatte mathilda racing das Glück allerdings nicht auf seiner Seite. Nach einem tollen Rennen, bei dem die Fahrer auf der Strecke und das Team beim Boxenstopp wieder einmal mit einer starken Leistung überzeugten, wurde der Cupra TCR nur zwei Runden vor dem Ende vorsichtshalber abgestellt. „Ein Anstieg der Getriebeöltemperatur, ausgelöst durch einen offensichtlichen Getriebeölverlust, machte einen zusätzlichen Boxenstopp notwendig“, erklärte mathilda-Teamchef Michael Paatz. „Da das Spitzentrio sehr dicht beieinander lag und unsere Siegchancen dahin war, haben wir den Cupra TCR lieber abgestellt, um Folgeschäden zu vermeiden.“

Damit entging Matthias Wasel und Frederic Yerly, die beim Finale gemeinsam mit Mathias Schlaeppi am Steuer des Cupra TCR saßen, ein weiterer Sieg in der TCR Klasse. Denn wenige Minuten vor dem Ende lag das Trio auf dem zweiten Platz und in Schlagdistanz zum führenden Audi von Moller Bil Motorsport. „Es wäre ein sehr spannender Kampf um den TCR-Klassensieg geworden“, so Paatz. „Glückwunsch an die Konkurrenz von Moller Bil Motorsport und Max Kruse Racing – es war eine tolle Saison! Hoffentlich findet die TCR-Klasse im nächsten Jahr weiteren Zulauf.“

Nun steht für mathilda racing die verdiente Winterpause vor der Tür, um im kommenden Jahr wieder den Angriff auf den vierten TCR-Titel zu starten. „Wie bereits vor zwei Wochen verkündet, bleiben wir der TCR-Klasse in der VLN treu“, sagt Michael Paatz. „Wir bedanken uns bei allen Partnern, die uns in dieser erfolgreichen Saison begleitet haben und freuen uns schon jetzt auf die Saison 2020!“

Versöhnlicher Saisonabschluss für Sharky-Racing

[Teaminfo] Versöhnlicher Saisonabschluss für Sharky-Racing: Beim Finale der VLN kehrte der Rennstall aus Kaifenheim zum letzten Mal in diesem Jahr auf die legendäre Nürburgring-Nordschleife zurück. Im Volkswagen Golf GTI TCR, der in der SP3T an den Start ging, wechselten sich Jens Wulf, Stefan Lohn und Andre Benninghofen ab. Den Renault Clio Cup aus der H2-Klasse steuerten Achim Ewenz, Stefan Endres und Tommy Fortchantre.

Im morgendlichen Qualifying, das auf abtrocknender Strecke stattfand, erzielten die Fahrer beider Fahrzeuge, die unter der Bewerbung des MSC Sinzig e.V. an den Start gingen, eine gute Ausgangsposition für das anschließende Rennen. Beim Saisonfinale der VLN, das als „Schinkenrennen“ bekannt ist, da es für die Rennsieger neben dem Pokal auch einen original westfälischen Schinken zu gewinnen gibt, überzeugten sowohl Team als auch Fahrer mit soliden Rundenzeiten und einer fehlerfreien Leistung.

Am Ende durften sich alle Piloten über solide Ergebnisse freuen: Jens Wulf, Stefan Lohn und Andre Benninghofen landeten mit dem VW Golf GTI TCR auf dem vierten Rang in der SP3T und verpassten den Sprung auf das Podium nur denkbar knapp. Achim Ewenz, Stefan Endres und Tommy Fortchantre, die zum ersten Mal mit dem Renault Clio Cup in der VLN am Start warten, erreichten den fünften Platz in der Klasse H2.

„Hinter uns liegt eine erfolgreiche, spannende und lehrreiche Saison auf der Nordschleife“, zieht Sharky-Teamchef Frank Hess eine erfolgreiche Bilanz. „Zu den Höhepunkten gehört natürlich auch in diesem Jahr wieder der Start beim legendären ADAC TOTAL 24h-Rennen, bei dem wir mit unserem Golf GTI TCR das bestplatzierte Fahrzeug aus dem Hause Volkswagen stellen konnten. Darüber hinaus konnten wir in der Rundstrecken-Challenge Nürburgring auch noch die Teamwertung in der Meisterschaft gewonnen. Vielen Dank an unsere Fahrer, alle Teammitglieder und Helfer sowie die starken Partner hinter unseren Projekten.“

Allerdings steht Sharky-Racing schon wieder in den Startlöchern, denn nach dem Rennen ist bekanntlich auch vor dem Rennen. „Im Januar 2020 planen wir eine Teilnahme am 6-Stunden-Rennen in Dubai, das im Rahmen des dortigen 24h-Rennens stattfinden“, verrät Hess. Dort möchte Sharky-Racing mit den beiden VW Golf GTI TCR teilnehmen und sucht kurzfristig noch Fahrer. „Interessierte Piloten können sich jederzeit bei uns melden. Wir freuen uns auf die neue Saison!“

Perfekter Saisonabschluss für Manheller Racing

[Teaminfo] Manheller Racing im MSC Adenau e.V. hat beim neunten Lauf der VLN einen weiteren Klassensieg in der Wertungsgruppe VT2 gefeiert. Auf dem EBS-Pitzen-BMW 328i gelang Marcel Manheller und Carsten Knechtges ein solider Start-Ziel-Sieg. Das Schwesterauto, der WWS-BMW mit Harald Barth, Martin Owen und Kurt Strube, kam auf Rang drei der Klasse ins Ziel. Zudem startete das Team in der Klasse V4. Hier nahmen Marco Zabel und Simon Reicher dank eines zehnten Rangs ebenfalls einen Pokal mit nach Hause. Teamchef Manheller: „Auf dieses Ergebnis haben wir hart hingearbeitet. Ich bin sehr stolz auf die Leistung der Mannschaft, die dieses Jahr mit zwei komplett neuen Autos eine so grandiose Leistung gezeigt hat. Besser hätte unsere Saison kaum laufen können.“

Der Renntag begann für das Team mit dem morgendlichen Qualifying auf zunächst feuchter Strecke. Als der Belag dann abtrocknete, zeigte Manheller, welches Potenzial in den neuen Serien-BMWs steckt und wie gut die Vorbereitung auf den letzten Lauf war: Mit den Plätzen eins und zwei belegten die BMWs zunächst die erste Startreihe. Die Freude währte indes nur kurz: Nachdem der zweitplatzierte BMW einen Hauch zu schnell eine Unfallstelle passierte, versetzen die Kommissare das Fahrzeug ans Ende der Startaufstellung.

Für die Fahrer ein Ansporn: Nach nur drei Runden lag der WWS-BMW wieder auf dem dritten Rang der mit neun Startern besetzten Klasse. Diese Position hielten die Fahrer auch bis zum Schluss. Das Spitzenfahrzeug verteidigte die erste Position von Start weg und konnte sich einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Mit dem dritten Platz beim „Schinkenrennen“, dem Finale der VLN, ging insbesondere für die Besatzung des WWS-BMW ein Traum in Erfüllung: „Meine erste Saison beim Team Manheller war einfach perfekt: Wir haben gemeinsam gesiegt und gekämpft, ich schätze das familiäre Umfeld sehr. So soll es nächstes Jahr weiter gehen“, sagte Schlussfahrer Martin Owen im Ziel.

Insgesamt erzielte das Team Manheller in der Saison 2019 fünf Klassensiege bei neun Rennen. Zwei Mal verhinderte der Defektteufel einen sicher geglaubten Sieg, dafür erzielte das Team viele weitere Podestplätze und gewann seine Klasse beim ADAC TOTAL 24h-Rennen. „Kleinere technische Defekte gehören zur ersten Saison eines neuen Fahrzeugkonzeptes sicher dazu. Für das kommende Jahr sind wir bestens sortiert und werden uns jetzt genau überlegen, wie wir die VLN-Saison 2020 in Angriff nehmen“, so Teamchef Manheller.