Rent2Drive-Familia-Racing mit großem Aufgebot

[Teaminfo] Nach den erfolgreich abgeschlossenen Test- und Einstellfahrten der VLN reist das in Döttingen beheimatete rent2Drive-Familia-Racing-Team zum ersten VLN-Lauf der Saison 2019 mit großer Besetzung an. Gleich fünf Fahrzeuge bringt das Team an den Start.

In der Klasse V4 wird das aus dem Vorjahr bekannte Vater-Sohn-Gespann Richard und Philipp Gresek mit Unterstützung von Carsten Schmitt wieder auf dem Plus-Line-BMW 325i um gute Platzierungen kämpfen. Da Schmitt aus beruflichen Gründen beim ersten VLN-Lauf nicht starten kann, wird Moritz Gusenbauer einspringen, der das Trio auch beim 24h-Rennen unterstützen wird. Ende der Saison 2018 machte Moritz mit sehr schnellen Runden auf einem TCR-Golf auf sich aufmerksam. Sporadisch und erstmalig beim zweiten Lauf der VLN wird der zweite Plus-Line-BMW 325i mit Sergey Gorbunov und Andrei Sidorenko starten. Die beiden werden abwechselnd von den rent2Drive-Stammfahrern Philip Ade oder Michael Küchenmeister unterstützt.

Auf dem nagelneuen Renault Megane RS des Teams werden Altmeister Axel Jahn und ab dem zweiten VLN-Lauf die rent2Drive-Junioren Julian Koch und Raphael Jokisch starten. Vorher sitzen allerdings noch andere am Volant: Beim ersten Rennen der Saison werden Peter Muggianu und Luca Engstler ins Lenkrad greifen. Engstler gewann erst kürzlich die TCR Malaysia, gehört aber auch in den heimischen Gebieten zu den erfolgreichsten TCR-Piloten. Im zweiten Megane, der im Team liebevoll „Italia-Renault“ genannt wird, teilen sich Aleardo Bertelli, Stefano Croci und Graziano Grazzini das Cockpit. Hier wird es sehr spannend, wie sich das teaminterne Duell entwickelt.

In der Klasse SP6 startet mit dem Porsche 997 Cup ein echter Rent2Drive-Dauerbrenner. In diesem Jahr werden Karl Pflanz und „Der Bommel“ die Saison gemeinsam bestreiten. Der dritte Platz wird von den rent2Drive-Urgesteinen wie Jörg Wiskirchen, Carsten Welschar oder Teamchef David Ackermann besetzt. Keine Veränderung gegenüber 2018 gibt es beim SP8-Fahrzeug des Teams. Dmitriy Lukovnikov, Csaba Walter, David Ackermann und Jörg Wiskirchen teilen sie hier das Cockpit auf dem Porsche GT3 Cup MR.

Avia racing: Vorfreude auf die Saison

[Teaminfo] Das Team Avia racing hat die VLN-Test- und Einstellfahrten für die letzten Vorbereitungen auf den ersten VLN-Lauf genutzt. Die drei Fahrzeuge wurden bei kalten und regnerischen Bedingungen erprobt, und die Piloten konnten sich an die neu asphaltieren Stellen auf der Nordschleife gewöhnen.

Benjamin Sorg von Sorg Rennsport, zuständig für den BMW M4 GT4 und den BMW M240i von Avia racing: „Der Nürburgring bot uns mit nassem Eifelwetter, Wind und kalten Temperaturen trotzdem gute Bedingungen um genügend aussagekräftige Testrunden zu fahren. Das Team harmoniert wie gewohnt und die Fahrer sind schnell. Wir versprechen uns viele Erfolge in diesem Jahr.“

Zum Einsatz kommt auch 2019 der bewährte AVIA racing Renault Clio RS mit der unveränderten Stammbesetzung aus Gerrit Holthaus, Michael Bohrer und Teamchef Stephan Epp. Der Wuppertaler und seine Fahrerkollegen haben als Saisonziel, unter den ersten Drei in der H2-Klasse durch konstant gute Leistung anzukommen. Auch ein Podestplatz beim 24h-Rennen am Nürburgring wird anvisiert. Stephan Epp: „Gut vorbereitet freuen wir uns auf das erste VLN-Wochenende der Saison. Unsere Ziele zu erreichen wird in der hart umkämpften H2 eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Meine Fahrerkollegen und ich kennen und vertrauen uns schon sehr lange, wir sind da sehr optimistisch. Die jahrelange Unterstützung von AVIA racing hat es uns auch diese Saison möglich gemacht alle neun Langstreckenläufe zu planen. Dieses Paket motiviert uns zuversichtlich zu starten, es kann und darf endlich wieder los gehen!“.

Dazu bereichern zwei Neuzugänge in Form eines BMW M240i Cup und BMW M4 GT4 das Team. Hier stehen nun auch die Besatzungen fest: Der Avia-BMW Cup wird 2019 von den Norwegern Sindre Setsaas, Inge Hanseaetre und dem Deutschen Moritz Oberheim pilotiert. Oberheim wurde 2015 Klassensieger beim 24h-Rennen und Gesamtsieger im M235i-Cup. Im Avia-BMW GT4 greifen Heiko Eichenberg und Eric Johannsson ins Lenkrad. Johannsson ist seit diesem Jahr im BMW Motorsport Junioren-Programm und war bereits 2016 im BMW M235i von Sorg Rennsport überzeugend in der VLN. Das Fahrzeug wurde auf der offiziellen VLN-Parade im Ring-Boulevard vorgestellt.

Benjamin Sorg über die Piloten: „Inge fuhr in der letzten Saison im Vorgängermodell M235i bei uns und überzeugte uns durch starke Leistung. Sindre ist 2018 bei uns im BMW 325i in der V4-Klasse gefahren und wir sehen in ihm ein junges aufstrebendes Talent. Er war auch mehrfacher Norwegischer Kartmeister mit seinen 21 Jahren steht er noch vor einer großen Zukunft. Moritz Oberheim ist uns im Team auch schon lange bekannt und hat mit uns beeindruckende Erfolge eingefahren. Wir sehen uns somit sehr stark aufgestellt mit den Fahrerpaarungen und können bis Saisonende hoffentlich Großes erreichen.“

VLN steht in den Startlöchern

Strahlende Gesichter trotz trübem Wetter: Eine Woche vor dem VLN-Saisonauftakt am 23. März gab es bei den traditionellen Test- und Einstellfahrten einen Vorgeschmack auf die Saison 2019. Als um 9 Uhr die Boxenampel auf Grün schaltete, gingen mehr als 100 Fahrzeuge auf die Strecke, um sich den letzten Feinschliff für den ersten Lauf der größten Breitensportserie der Welt zu holen. Damit setzten sie gleichzeitig den Startschuss für dei Vorbereitungen auf das 24h-Rennen: Nach dem dritten VLN-Lauf (27. April) geht es vom 18. bis 19. Mai zunächst zum Prolog beim 24h-Qualirennen. Der Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife folgt dann vom 20. bis 23. Juni bei den 24h.

Bei den VLN-Test- und Einstellfahrten erlebten mehrere hundert Besucher die Stars der Serie auch zum Anfassen. Die Moderatoren Lars Gutsche und Olli Martini gaben bei der einstündigen VLN-Präsentation einen ausführlichen Ausblick auf die neue Saison. Zu Beginn der Veranstaltung dröhnten die Motoren der spektakulären Rennboliden bei der Parade durch den ring°boulevard. Mit dabei waren Janine Hill und Fabian Vettel im Mercedes AMG GT3 von GetSpeed Performance, der Ferrari 458 von racing one, der Eifelblitz von Johannes Scheid aus dem BMW M240i Cup, Mühlner Motorsport mit einem Porsche Cayman GT4 CS, der Opel Manta von Olaf Beckmann und Peter Hass, ein BMW M4 GT4 von Sorg-Rennsport, der futuristisch anmutende KTM X-Bow GT4 von Teichmann Racing, das Meisterauto der BMW 325i von Adrenalin Motorsport mit der #1 sowie Max Kruse Racing mit einem Volkswagen Golf GTI TCR.

Angeführt von den letztjährigen VLN-Meistern Danny Brink, Christopher Rink und Philipp Leisen standen eine Reihe von Interviews mit den Fahrern der Nordschleifen-Rennserie auf dem Programm. „Wir wollen wieder angreifen und den Meistertitel verteidigen“, verkündete Leisen stellvertretend für das Trio. Kaum abwarten kann den Saisonstart Andy Gülden: „Ich freue mich, dass wir wieder zusammengefunden haben. Vor zwei Jahren haben wir die VLN bei Mathilda Racing gemeinsam gerockt“, sagte Gülden, der mit Benjamin Leuchter nun im Team des ehemaligen Fußball-Nationalspielers Kruse im Cockpit sitzt. Bereits 126 VLN-Rennen und 56.000 Rennkilometer hat der legendäre Opel Manta von Olaf Beckmann und Peter Hass auf dem Buckel. Auch der Fuchsschwanz durfte nicht fehlen. „Den müssen wir beim Rennen nur erneuern, wenn es stark regnet“, erzählte Beckmann. Christian Kohlhaas und Stephan Köhler wollen derweil mit einem neuen Teamkollegen an die makellose Erfolgsserie des Vorjahres in der VLN anknüpfen. Jürgen Bleuel ist der Dritte im Bunde. „Wir wollen 2019 zehn von neun Rennen gewinnen“, sagte er scherzhaft.

Auch Heiko Eichenberg und Yannick Mettler wollen im BMW M4 GT4 von Sorg Rennsport ihren Titel in der SP10 verteidigen. „Das wird eine schwierige Nummer. Wir werden alles dafür geben“, sagte Eichenberg. Angreifen will das Duo Lars Peucker und Nico Otto im BMW 240i Racing Cup mit dem Eifelblitz von Johannes Scheid. Im letzten Jahr gab es sechs Podestplätze in der Cup5. „Diese Klasse ist in der VLN am meisten umkämpft. Wir wollen aber wieder mindestens genauso erfolgreich sein. Ein Klassensieg wäre das große Ziel“, sagte Otto.

Frikadelli startet mit zwei 911 GT3R und starkem Fahrerkader

[Teaminfo] Das Frikadelli Racing Team geht mit zwei Porsche 911 GT3 R in die Saison 2019. Zum bereits bewährten und erfolgreichen Modell, mit dem die Mannschaft aus Barweiler im Vorjahr unter anderem zwei VLN-Gesamtsiege einfahren konnte, kommt ein Porsche 911 GT3 R der neusten Generation hinzu. Geplant sind einige VLN-Rennen bis einschließlich zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring.

„Es geht für uns mit großen Schritten in Richtung Saisonstart“, blickt Teamchef Klaus Abbelen voraus. „Die Winterpause haben wir dazu genutzt, um uns noch einmal gezielt zu verstärken. Ich bin zuversichtlich, dass wir damit eine sehr gute Basis geschaffen haben, um sowohl bei der VLN als auch beim 24h-Rennen erfolgreich sein zu können.“

Im neuen Porsche 911 GT3 R, der die Startnummer 31 trägt, kam bei den Test-und Einstellfahrten Porsche Werkspilot Sven Müller (GER) zum Einsatz. Dieser machte in der Vergangenheit vor allem im Porsche Supercup und Carrera Cup auf sich aufmerksam. 2016 gelang ihm das Kunststück, beide Meisterschaften in einem Jahr zu gewinnen. Im zweiten Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 30 werden Alex Müller, Sabine Schmitz und Klaus Abbelen (alle GER) das Stammpersonal bilden. Bei vereinzelten VLN-Läufen sowie dem 24h Rennen auf dem Nürburgring werden sie durch einen vierten Fahrer unterstützt.

„Alex hat in den vergangenen beiden Jahren in unserem Team konstant bewiesen, dass er nicht nur schnell sondern auch absolut zuverlässig ist. Mit seiner Erfahrung wird er uns auch in dieser Saison wieder unheimlich gut tun“, so Abbelen.

Countdown läuft: 100 Tage bis zum 24h-Rennen!

Noch 100 Tage bis zum Rennen des Jahres auf der Nordschleife: Vom 20. bis 23. Juni steht die legendäre Nordschleife wieder ganz im Zeichen des größten Rennspektakels Deutschlands. Über 200.000 Fans werden rund um die längste und spektakulärste Rennstrecke der Welt erwartet, wenn die gut 160 Fahrzeuge 24 Stunden lang um eine der begehrtesten Trophäen des internationalen Langstreckensports kämpfen. Mit im Programm sind auch in diesem Jahr wieder die Boliden des FIA Tourenwagen-Weltcups, die drei Sprintrennen am Wochenende austragen. Viele weitere Highlights im Rahmenprogramm auf und neben der Strecke machen das ADAC TOTAL 24h-Rennen zum Höhepunkt für Fans, Fahrer, Teams und Offizielle. Schon jetzt gibt es die Tickets für die 24h auf dem Nürburgring im Vorverkauf. Wer sich seine Karte sichern möchte, der findet sie im Online-Shop von eventimsports.de und über die Homepage des Nürburgrings. Telefonisch können Karten über die Hotline 01806 991185 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, max. 0,60 €/Anruf aus den Mobilfunknetzen) bestellt werden.

Spannende Fahrzeuge am Start
Das ADAC TOTAL 24h-Rennen startet unter guten Vorzeichen in die Motorsportsaison 2019. Zahlreiche Teams haben ihren Start bereits verkündet oder sogar bereits ihre Nennung abgegeben. Die Spitzengruppe jagt in diesem Jahr den Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing, der 2018 nach einem spektakulären Showdown die 46. Auflage des 24h-Rennens für sich entschied. Das Team aus der Nachbarschaft des Nürburgrings ist nun mit sechs Gesamtsiegen alleiniger Rekordhalter. Den nächsten Eintrag in der Hall of Fame will sich nun eine ganze Reihe von Teams sichern. So haben in der siegverdächtigen GT3-Klasse bereits BMW- und Porsche-Teams ihren Start angekündigt, auch Nissan-Teams werden hier dabei sein. Bei einer Reihe weiterer Marken dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis das Line-up für 2019 bekannt gegeben wird, sodass auch Audi- und Mercedes-AMG-Boliden wieder zur Spitzengruppe gehören dürften. Seine Rückkehr hat außerdem die Scuderia Cameron Glickenhaus angekündigt. Das Privatteam aus den USA düpierte die versammelte Konkurrenz 2017, als es die Pole-Position holte. Auch in diesem Jahr will es mit dem spektakulären SCG 003C in der Spitzengruppe mitmischen. Etliche Privatteams haben außerdem bereits ihr Saisonprogramm verkündet. Bonk Motorsport, Muehlner Motorsport, Ring Racing und andere werden erneut für Action in den vermeintlich „kleinen“ Klassen sorgen. Die erste Pole des Jahres dagegen ging an das Team um Skateboard-Legende Titus Dittmann: Die Mannschaft gab für ihre giftgrüne Dodge Viper bereits im vergangenen Dezember als erste die Nennung für das 24h-Rennen 2019 ab.

Reglement mit leichten Änderungen im Quali-Modus
Über den Winter haben die Organisatoren des ADAC Total 24h-Rennens Feintuning am Reglement betrieben und dabei vor allem den Qualifying-Modus geändert. Ermöglicht von einer Revolution in der Zeitmessung am Ring werden nun „virtuelle Rundenzeiten“ zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit einzelner Fahrzeuge herangezogen: Für die Spitzengruppe der GT3- und SP-X-Fahrzeuge werden anhand der gemessenen Zwischenzeiten in den Sektoren der Nordschleife theoretische Rennrunden bestimmt und verglichen. In das Einzelzeitfahren ziehen danach jeweils 80 Prozent der Profi-Teams und 80 Prozent der Breitensport-Teams aus der Spitzengruppe ein. Das neue Verfahren hat den Vorteil, dass auch die besten Breitensportler eine Chance haben, sich im Einzelzeitfahren um die Pole-Position beim 24h-Rennen zu beweisen. Darüber hinaus soll das Verfahren verhindern, dass Teams ihre wahre Leistungsfähigkeit durch künstliches „Langsamfahren“ verbergen, um Einfluss auf die Gestaltung der Balance of Performance zu nehmen. Ermittelt werden die Rundenzeiten bei den Nordschleifenrennen vor dem 24h-Rennen. Das sind die Läufe zur VLN Langstreckenmeisterschaft sowie das finale Vorbereitungsrennen, das wie in den Vorjahren beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen stattfindet. Dieser Prolog bietet am 18. und 19. Mai vom abendlichen Qualifying über das Einzelzeitfahren um die Pole bis zum sechsstündigen Hauptrennen viele Elemente, die den Teams eine perfekte Vorbereitung auf die 24h im Juni ermöglichen.

Programm komplett: Eine Vollgas-Show am Ring!
Mit dem neuen Titelsponsor TOTAL haben sich auch weitere Hauptsponsoren geändert – und alle neuen Partner haben ausnahmslos eine hohe Motorsportaffinität. Pünktlich zu Beginn des 100-Tage-Countdowns für das Rennen ist die Reihe der Sponsoren dabei, vollständig zu werden. Ein wichtiger Baustein des Rennens ist damit gesichert. Auch dank der Hilfe der Partner können die Organisatoren bei konstanten Eintrittspreisen ein Programm bieten, das seinesgleichen sucht. Neben dem FIA Tourenwagen-Weltcup (FIA WTCR), der bei der Veranstaltung erneut drei Rennen auf der Nordschleife austrägt, lockt ein attraktives Rennprogramm. Am Freitag bildet das dreistündige Rennen der ADAC 24h-Classic auf der Gesamtstrecke eines der Highlights neben dem Top-Qualifying der 24h und dem ersten Lauf der FIA WTCR. Auf der Grand-Prix-Strecke wird darüber hinaus der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup zu sehen sein. Den traditionellen Auftakt ins Wochenende bildet außerdem die Leistungsprüfung der RCN am Donnerstagmorgen auf der Nordschleife. Neben der Strecke gibt es ebenfalls viel zu entdecken. So bildet das beeindruckende Ravenol-Riesenrad erneut den Blickfang im Fahrerlager – hier können die Besucher während des gesamten Wochenendes eine beeindruckende Panoramafahrt absolvieren. Auch die Fan-Meile auf dem ring°boulevard und die Fan-Arena im historischen Fahrerlager sind als beliebte Anlaufstelle für die Besucher wieder in Planung. Ganz heiß wird die Rennparty außerdem am Freitagabend. Dann lockt im Fahrerlager die geöffnete Boxengasse zum Pitwalk und parallel steigt in der Müllenbachschleife die Falken Drift Show.

Mühlner auch 2019 eine feste Größe auf der Nordschleife

[Teamnews] Mühlner Motorsport wird in diesem Jahr zum 44. Mal am ADAC Total 24h-Rennen teilnehmen. Das verkündete das Team aus dem belgischen Francorchamps Anfang März. Auch der Start mit drei Fahrzeugen beim sechssündigen 24h-Qualirennen ist fest eingeplant und wird der Vorbereitung auf die 24h dienen. Teamchef Bernhard Mühlner: „Die 24h auf der Nürburgring Nordschleife sind ein Highlight im Rennkalender und natürlich werden wir versuchen den Doppelsieg mit unseren Porsche Cayman GT4 CS aus dem letzten Jahr zu wiederholen. Ergänzend dazu werden wir 2019 auch mit den 911 GT3 Cup Fahrzeugen an den Start gehen“.

In der VLN plant das Team die „Mission Titelverteidigung“

Wie im vergangenen Jahr wird Mühlner Motorsport in der VLN-Langstreckenmeisterschaft in den Klassen Cup 2 (911 GT3 Carrera Cup) und Cup 3 (Cayman GT4 Trophy) an den Start gehen. Auf dem 2018er-Meisterauto der Cup-2-Klasse (Startnummer #123) werden in Saison 2019 zwei bekannte Fahrer ins Steuer greifen, aber auch ein Neuzugang ist zu vermelden: Jörn Schmidt-Staade, amtierender AM-Meister im Porsche-Carrera-Cup Deutschland, wird Marcel Hoppe und Moritz Kranz unterstützen. Die Fahrerplanung für den zweiten Porsche 911 (#124) ist noch nicht ganz abgeschlossen, hier möchte das Team eine ausgeglichene und konkurrenzfähige Fahrerpaarung an den Start bringen.

In der Cup-3-Klasse, der Porsche Cayman GT4-Trophy, wird Mühlner Motorsport zwei neue Porsche Cayman GT4 CS vom Typ 718 an den Start bringen. Auf der Startnummer #969 werden sich Thorsten Jung und Fidel Leib mit einem weiteren Fahrer das Cockpit teilen. An der Fahrerpaarung für die #979 wird noch gearbeitet: „Wir haben nach dem Sieg in der Cayman-Trophy 2017 und 2018 für 2019 sehr viel Nachfrage für die neuen „Caymänner“ und sind jetzt dabei, homogene Fahrermannschaften zu bilden. Das ist die Grundvoraussetzung um erfolgreich zu sein. Eine Titelverteidigung wäre schon großartig; das wäre dann quasi ein Hattrick in der Cayman-Trophy,“ sagt Bernhard Mühlner.

Bonk: Umfangreiches Motorsportprogramm 2019

[Teamnews] Die Planungen für die Motorsportsaison 2019 laufen bei Bonk Motorsport auf Hochtouren und sind zum Teil bereits abgeschlossen. Mit im Programm ist das ADAC Total 24h-Rennen sowie das 24h-Qualirennen sowie die VLN Langstreckenmeisterschaft. Daneben hat Teamchef Michael Bonk einiges vor: „In der kommenden Saison haben wir ein großes Programm geplant. Wir werden 2019 erstmals im Rahmen der ADAC GT-Masters in der neuen GT4-Serie starten. Darüber hinaus starten wir auch regelmäßig bei der 24h Endurance Series.“

In der Langstreckensaison auf dem Nürburgring stehen Starts beim ADAC Total 24h-Rennen und in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Programm. Teamchef Bonk: „Beim 24h-Rennen und beim 24h-Qualifikationsrennen ist der Einsatz von zwei Wagen geplant. Den BMW M4 GT4 sollen Michael Schrey, Michael Fischer und Thomas Jäger sowie ein vierter Pilot fahren. Für den Audi RS3 LMS TCR steht bisher Hermann Bock fest.“ In der VLN ist das Programm dagegen noch weitgehend offen. Michael Bonk: „Fix ist bisher der Einsatz des Audi RS3 LMS TCR mit Hermann Bock bei einigen ausgewählten VLN-Läufen. Es sind aber noch Starts mit einem BMW M240 Racing Cup möglich.“

Bei der ADAC GT4 Germany stehen die zwei neuen BMW M4 GT4 des Teams bisher drei Fahrer fest. Neben dem Bonk-Stammfahrer Schrey und dem Österreicher Fischer kommt ein weiterer Pilot aus dem Nachbarland zum Einsatz. Thomas Jäger fährt erstmals für Bonk Motorsport. Er sagt: „Die neue GT4-Serie ist eine große Herausforderung. Gemeinsam mit Schrey sollte ich ein konkurrenzfähiges Team bilden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Bonk Motorsport, mit denen ich schon seit längerer Zeit in Kontakt stehe.“ Michael Bonk: „Die Serie ist für uns Neuland. Aber wir werden mit zwei starken Fahrzeugbesatzungen an den Start gehen. Es sollte möglich sein, in der Spitzengruppe mitzumischen.“

Darüber hinaus gehört 2019 auch die Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) zum Einsatzgebiet. Teamchef Bonk: „Wir planen die Saison in der Breitensportserie mit dem kleinen BMW 318 iS und einem BMW M240 Racing Cup.“ In der 24h-Endurance-Series wird bis zum 12h-Rennen in Brünn ein BMW M4 GT4 mit der Besatzung Martin Kroll/Michael Schrey/Michael Fischer/Gustav Engljähringer an den Start gehen. Michael Bonk: „Eine Ausnahme bildet das 12h-Rennen Ende März in Mugello. Dort werden wir zu Testzwecken mit zwei GT4-BMW antreten. Als Fahrer kommt dann noch Jäger hinzu.“

24h-Zeitplan veröffentlicht

Auf diese Info warten viele Fans des ADAC Total 24h-Rennens schon dringend: Der Zeitplan für das Rennwochenende ist verabschiedet und nun veröffentlicht worden. Und er birgt einige besonders schöne Details. So ist im Rahmenprogramm der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup neu hinzugekommen, der den R8 LMS Asia-Cup ablöst. Die bulligen Sportwagen aus Ingolstadt werden ihre beiden Rennen am Freitag und Samstag jeweils auf dem Grand-Prix-Kurs absolvieren.

Der Donnerstag steht nun ganz im Zeichen der Trainings und Qualifyings. Nachdem die RCN das Sportprogramm am Morgen mit einer dreistündigen Leistungsprüfung eröffnet hat, trainieren alle Serien und Rennen. Der Höhepunkt: Ab 15:30 Uhr geht es in FIA WTCR und 24h-Classic um die Startplätze, um 20:30 Uhr steht das dreistündige Nacht-Qualifying zum 24h-Rennen auf dem Programm.

Besonders der Freitag ist noch einmal attraktiver geworden. Ein erster Höhepunkt ist das dreistündige Rennen der ADAC 24h-Classic (Start 10:05 Uhr). Um 14:55 Uhr geht es zum zweiten Qualifying des 24h-Rennens, das vom ersten FIA WTCR-Lauf gefolgt wird. Um 19:00 Uhr folgt dann das Top-Qualifying des 24h-Rennens. Und wenn die Renn-Motoren dann ruhen, geht es natürlich auch in diesem Jahr weiter: Die Falken-Drift-Show in der Müllenbachschleife und der parallele Pit-Walk in der Boxengasse stellen die Besucher wieder vor die „Qual der Wahl“.

Vor dem Start zum 24h-Rennen (15:30 Uhr) gibt es am Ring wie immer jede Menge Action. Der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup geht bereits um 8:25 Uhr zum zweiten Rennen auf die Piste. Zwischen 11:00 und 13:00 Uhr steht der Nürburgring dann ganz im Zeichen des Tourenwagen-Weltcups: Zwei Heats über je drei Runden auf der Gesamtstrecke absolviert die FIA WTCR. Und natürlich gibt es auch sonst viel zu erleben an diesem Tag – Fahrzeugkorsos, Fan-Aktionen und einiges mehr sind bereits in Planung.

Den Zeitplan gibt es online oder als PDF zum Download hier:
> Zeitplan ADAC Total 24h-Rennen

24h-Qualirennen: Zeitplan ist online

Der Zeitplan für das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen ist online. Ab sofort können Fans also den Besuch beim großen Prolog zum ADAC Total 24h-Rennen planen. Geboten wird ein zweitägiges Programm mit einigen höchst attraktiven Details. So gibt es am Samstagabend von 18:45 bis 21:15 Uhr das erste Qualifying – eine perfekte Gelegenheit, schon einmal ein wenig abendliches „24h-Flair“ zu tanken und an die Nordschleife zu kommen. Vorher stehen eine GLP und ein RCN-Lauf sowie das Freie Training zum 24h-Qualirennen auf dem Programm: Ab 8:15 Uhr drehen sich bereits auf der Strecke die Räder. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des 24h-Qualirennens: Nach dem zweiten Qualifying am Morgen gibt es ab 10:15 Uhr ein Top-30-Qualifying um die vordersten Positionen in der ersten Startgruppe. Um 12:00 Uhr wird der Start zum sechsstündigen Rennen freigegeben.

Den Zeitplan gibt es online oder als PDF zum Download hier:
> Zeitplan 24h-Qualirennen

H&R wird Partner des 24h-Rennens

Mit dem Fahrwerkskomponenten-Hersteller H&R hat das ADAC Total 24h-Rennen einen weiteren Premiumpartner neu gewonnen. Das Unternehmen aus Lennestadt belegt im Rahmen einer zunächst dreijährigen Kooperation künftig die Nummernschildflächen am Heck und an der Front der Rennwagen und löst damit den bisherigen Partner Bilstein ab. Für H&R ist die neue Partnerschaft mit dem 24h-Rennen eine entscheidende Ausweitung des Engagements im Langstreckensport, denn das Unternehmen ist den Fans an der Nordschleife bereits aus der VLN-Langstreckenmeisterschaft bekannt. Auch dort ist der schwarz-weiße Schriftzug auf den Nummernschildflächen präsent.

Die Partnerschaft mit H&R bietet für das ADAC Total 24h-Rennen weitere Planungssicherheit. „Ich freue mich, dass wir mit H&R ein langjährig im Motorsport präsentes und bekanntes Unternehmen gewinnen konnten“, sagt Rennleiter Walter Hornung. „Der Name H&R steht für Qualität ‚Made in Germany‘ und ist auch im Motorsport bis in die Spitzenklassen als Teilelieferant bekannt und beliebt – natürlich auch zahlreichen Teams des 24h-Rennens. Dieser Einsatz unter härtesten Bedingungen und diese Spitzenleistungen auch beim längsten Rennen auf der anspruchsvollsten Rennstrecke werden mit der Partnerschaft auch nach außen gezeigt. Es ist schön, dass das 24h-Rennen Partner hat, die so unmittelbar auch im eigentlichen Rennen zu erleben sind.“

Auch H&R sieht die neue Kooperation sehr positiv: „Unsere Marke steht für Erfolg im Motorsport“, so Heinz Remmen, Geschäftsführer von H&R, der im Jahr 2001 bereits selbst Meister in der VLN Meisterschaft war. „Qualität und Langlebigkeit unserer Komponenten sind insbesondere bei Langstreckenrennen auf der Nordschleife oftmals entscheidend über Sieg und Niederlage. Wir haben bereits mehrere Gesamtsiege in der grünen Hölle einfahren können und freuen uns, nun auch als offizieller Hauptsponsor des 24h-Rennens unsere Marke der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.“

Toyota-Werksteam auch 2019 beim 24h-Rennen am Start

Toyota hat sein Motorsportprogramm für die Saison 2019 verkündet. Die Nordschleife bleibt für den Motorsportableger des größten Automobilbauers der Welt ein wichtiger Bestandteil der Aktivitäten. Damit ist das ADAC Total 24h-Rennen eine Säule in einem Programm, mit dem Toyota Gazoo Racing einige der größten Herausforderungen im internationalen Motorsport angeht.

Beim Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife vom 20 bis 23. Juni ist Toyota Gazoo Racing mit zwei Fahrzeugen vertreten: Der Lexus LC wird nach seiner Premiere 2018 erneut an den Start gehen. Sieben Klassensiege schafften die Fahrzeuge der Premiumsparte von Toyota bislang bei den 24h, nun soll der achte angepeilt werden. Außerdem feiert der Toyota Supra nach 17 Jahren sein Renn-Comeback. Das Steuer des Supersportwagens, der als erstes Modell im Portfolio von Gazoo Racing weltweit angeboten wird, teilt sich ein internationales Quartett unter anderem mit Uwe Kleen aus Deutschland. Toyota nimmt bereits im 13. Jahr in Folge am Langstreckenklassiker durch die grüne Hölle teil, insgesamt erzielten die Fahrzeuge von Lexus und Toyota hier bislang 20 Klassensiege, was der Marke einen Platz in den Top 10 der erfolgreichsten Fabrikate einbringt.

Auf der Langstrecke hat Toyota außerdem den nächsten WM-Titel im Visier: Die erste WEC-„Supersaison“ geht im März in Sebring, bevor es nach Spa-Franchorchamps und schließlich zum Finale nach Le Mans (15. bis 16. Juni) geht. Das Team will dort den Vorjahrestriumph wiederholen und rechnet sich zudem gute Titelchancen aus. Bereits im September beginnt dann bereits die nächste „Supersaison“ in der Sportwagen-WM. In der WRC möchte das World Rallye Team aus Japan an die Erfolge der Saison 2018 anknüpfen, das es als Teamweltmeister abschloss. Ein Podiumsplatz beim Saisonauftakt in Monte Carlo lässt die Mannschaft hoffen, dass mit dem Yaris WRC das große Ziel – alle drei WM-Titel zu holen – möglich ist.

Manheller Racing: Neuausrichtung für die Saison 2019

[Teaminfo] Das Team Manheller Racing bleibt der Nordschleifen-Szene erhalten. Die Mannschaft aus Meuspath, der im vergangenen Jahr beim 24h-Rennen unter anderem der zweite Platz in der SP3 gelang, wird in diesem Jahr in neuen Klassen antreten. Zwei Rennwagen werden derzeit dafür aufgebaut.

Bei den Vorbereitungen auf die Nordschleifensaison steht insbesondere die Klasse VT2 im Fokus, in der Serienwagen mit bis zu zwei Litern Hubraum und Turboaufladung antreten. Bereits im vergangenen Jahr absolvierte das Team hier erfolgreiche Testeinsätze. 2019 wird Manheller zwei VT2-BMWs an den Start bringen. Geplant ist außerdem, das Spitzenduo aus der V4, Marcel Manheller und Carsten Knechtges, auf den neuen Fahrzeugen antreten zu lassen.

In der V4 werden dagegen Gaststarter ins Rennen gehen, hier ist nur ein Fahrzeug vorgesehen. Teamchef Stefan Manheller: „Wir sehen in der VT2 mit moderneren Fahrzeugen mehr Potenzial für die Zukunft und hören auch von anderen Teams, dass das Interesse hoch ist.“ Ein Comeback soll derweil der Ford Fiesta ST feiern, der bereits 2016 an VLN-Rennen teilnahm. Das Fahrzeug wird aktuell für die Klasse SP2T aufgebaut (Specials mit bis zu 1700ccm und Turboaufladung), wo es gegen Renault Clio 4, Peugeot 207 RC und Mini JCW antreten wird. Für den aus der SP6 bekannten BMW M3 GTR sind derzeit keine Einsätze geplant.

Falken: Mit neuem Rennwagen in der Jubiläumssaison

[Teaminfo] Falken Motorsports geht in der Rennsaison 2019 mit einem neuen Porsche 911 GT3 R an den Start, der neben dem bewährten BMW M6 GT3 auf dem Nürburgring zum Einsatz kommt. Mit den Boliden zweier Premium-Automobilhersteller setzt die japanische Reifenmarke das seit zwanzig Jahren erfolgreiche Motorsport-Engagement auf der Nordschleife fort.

Die neue Generation des Porsche 911 GT3 R, basierend auf dem modellgepflegten Typ 991, verfügt weiterhin über einen Sechszylinder-Boxermotor mit 550 PS und nochmals verbesserter Aerodynamik. An der Vorderachse sorgen Falken-Reifen in der Dimension 300/680R18 für noch mehr Grip, die Hinterachse ist nach wie vor mit Reifen in der Dimension 310/710R18 bestückt.

Das Fahrer-Lineup bleibt dabei nahezu unverändert. Den Porsche fahren die beiden Österreicher Martin Ragginger und Klaus Bachler, die von den Porsche-Werkspiloten Dirk Werner (D) und Rückkehrer Jörg Bergmeister (D) unterstützt werden. Am Steuer des BMW wechseln sich Falken-Urgestein Peter Dumbreck (GB), Alexandre Imperatori (CH) und die beiden BMW-Werksfahrer Stef Dusseldorp (NL) und Jens Klingmann (D) ab.

Bereits im Herbst letzten Jahres unterzog Falken als erstes Porsche-Kundenteam der 2019er Variante einen Test. Mit Erfolg: Auf Anhieb erreichte das Evolutionsmodell beim siebten VLN-Lauf ohne vorherige Abstimmungsfahrten die hohe Performance des Vorgängers. Anfang Februar werden beide Falken-Rennfahrzeuge auf dem Autódromo Internacional do Algarve im portugiesischen Portimão bei einem dreitägigen Test auf die neue Saison vorbereitet. Sein Renndebüt gibt der neue Porsche 911 GT3 R am 23. März beim ersten VLN-Lauf.

„1999 haben wir mit einem Nissan Skyline GT-R R33 begonnen, auf der Nürburgring-Nordschleife erste Erfahrungen zu sammeln“, blickt Markus Bögner, COO und Managing Director, zurück. „Heute kämpfen wir regelmäßig mit einem Zweiwagenteam um Siege. Seit 2011 arbeiten wir sehr erfolgreich mit Porsche zusammen und durften letzte Saison den vorläufigen Höhepunkt dieser Kooperation erleben: Mit zwei Gesamtsiegen – darunter dem ersten Doppelsieg der Teamgeschichte – und insgesamt sieben Podiumsplatzierungen war 2018 die erfolgreichste Saison in unserer nahezu zwanzig Jahre alten Renngeschichte. Wir sind mehr als zuversichtlich, an diese Erfolge mit dem neuen Modell anzuknüpfen“, so Markus Bögner weiter.

WTCR: Auch 2019 mit starker deutscher Beteiligung

Der FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) ist auch 2019 ein Highlight des 24h-Rennens. Drei Läufe wird die höchste Tourenwagenklasse der Welt auf der Nordschleife austragen. Das Starterfeld für die neue Saison formiert sich derzeit – und schon jetzt ist sicher, dass es starke deutsche Akzente geben wird. Schon lange in der Szene fest etabliert ist das Team All-inkl Münnich Motorsport, das aus dem sächsischen Friedersdorf zu den zehn WTCR-Events anreist. Die beiden Argentinier Nestor Girolami und Esteban Guerrieri werden für den deutschen Rennstall ins Volant der Honda Civic TCR greifen. Im VW Golf GTI TCR wird es außerdem das WTCR-Debüt für einen deutschen Piloten geben: Der Duisburger Benjamin Leuchter (31 Jahre) wird im Team von Sébastian Loeb Racing antreten. Gerade für die Läufe auf der Nordschleife könnte der Duisburger zu den Geheimfavoriten zählen – schließlich holte er hier bereits beim 24h-Rennen 2017 den TCR-Klassensieg und hält auf der legendären Strecke seit 2016 den Rundenrekord für frontgetriebene Produktionswagen.

Mit der sukzessiven Veröffentlichung des Fahrerkaders für 2019 schürt die FIA WTCR die Vorfreude auf die Saison, die vom 5. bis 7. April in Marokko beginnt. Um die Nachfolge des amtierenden Champions Gabriele Tarquini (ITA) bewerben sich starke Piloten, davon alleine sieben FIA-Weltmeister inklusive Augusto Farfus (BRA), Johan Kristoffersson (SWE) und des amtierenden Champions Tarquini.

Aus deutscher Sicht besonders interessant ist der Einstieg von Benjamin Leuchter, der ein ausgemachter Spezialist für die frontgetriebenen Renn-Tourenwagen ist: 2018 startete er in der ADAC TCR Germany. Im Jahr zuvor gewann er gemeinsam mit Andreas Gülden (Reifferscheid), Dennis Wüssthoff (Heiligenhaus) und Constantin Kletzter (Österreich) die TCR-Klasse beim 24h-Rennen auf einem von matilda racing eingesetzten Golf GTI TCR. Bereits 2016 stellte er mit 7:47,21 Min. den aktuellen Nordschleifen-Rundenrekord für Fronttriebler auf. Nun wird er als Teamkollege von Mehdi Bennani (MAR), Rob Huff (GBR) und Johan Kristoffersson (SWE) zum Weltcup-Piloten und schwärmt: „Damit wird ein Kindheitstraum Wirklichkeit. Ich bin hocherfreut, dass ich diesen Platz in der WTCR erhalte und werde alles daransetzen, die deutschen Farben würdig zu vertreten. Ich bin bislang zwar nur mit zwei der zehn Strecken im Kalender vertraut, aber ich bin auch ein schneller Lerner und werde alles dafür tun, um erfolgreich zu sein.“

In Sachen Streckenkenntnis sind die Piloten des deutschen All-inkl-Teams sicherlich im Vorteil. Münnich Motorsport setzt mit dem 34-jährigen Esteban Guerrieri und seinem 29-jährigen Landsmann Nestor „Bebu“ Girolami auf ein argentinisches Fahrerduo. Mit Guerrieri hat das sächsische Team ein ganz heißes Eisen im Feuer, schließlich schloss er die Saison 2018 als Gesamtdritter und bester Honda-Pilot ab. Dabei holte er zwei Siege. Für Girolami steht das Jahr 2019 im Zeichen der Rückkehr: Bereits zwischen 2015 und 2017 fuhr er in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) auf Honda und Volvo. Im vergangenen Jahr hielt er sich in südamerikanischen Meisterschaften fit, um nun wieder auf die große Bühne in der WTCC-Nachfolgeserie FIA WTCR zurückzukehren.

NITRO auch 2019 Fernsehpartner des 24h-Rennens

NITRO und das ADAC Total 24h-Rennen setzen ihre erfolgreiche Partnerschaft auch in diesem Jahr fort. Kurz vor Weihnachten einigte sich die Kölner Mediengruppe mit den TV-Spezialisten des größten Rennens der Welt, die Livebilder vom Nürburgring auch 2019 zu übertragen. NITRO wird erneut das gigantische Motorsportevent auf der längsten Rennstrecke der Welt rund um die Uhr in Szene setzen, das in den vergangenen Jahren durch spannenden Sport, knappe Entscheidungen und spektakuläre Rennszenen begeisterte.

Mit der Zusammenarbeit von ADAC Total 24h-Rennen und der NITRO wird eine erfolgreiche Zusammenarbeit fortgeführt, die die Fans an den Bildschirmen ganz nah am Geschehen teilhaben ließ: Mit weltrekordträchtigen nonstop-Live-Übertragungen von über 26 Stunden bei NITRO war das 24h-Rennen auf dem Nürburgring zuletzt ein echtes TV-Ereignis. Das rund 90-köpfige Team des Kölner Senders bewies dabei seine hervorragende Motorsportkompetenz. „Die Liveübertragungen des 24h-Rennens haben in den vergangenen Jahren neue Dimensionen erreicht“, weiß Rennleiter Walter Hornung. „Ich freue mich, dass uns NITRO auch im Jahr 2019 intensiv begleiten wird und dazu beiträgt, dass Motorsportfans auch zu Hause keine Sekunde Action verpassen müssen.“

Motorsport-Highlight des Jahres
Die Mediengruppe RTL wird vom ADAC Total 24h-Rennen schwerpunktmäßig auf NITRO berichten. NITRO-Senderchef Oliver Schablitzki: „In den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, das 24h-Rennen zu einer erfolgreichen TV-Marke aufzubauen. Die Faszination Nürburgring war nicht mehr nur vor Ort zu spüren, sondern gewann Jahr für Jahr immer mehr Zuschauer im Fernsehen. Nun freuen wir uns, in der bewährten Partnerschaft zwischen ADAC, Sporttotal und NITRO den nächsten Schritt zu gehen und weiter dafür zu sorgen, dass Motorsportfans mit einem Nonstop-Live-Spektakel der Extraklasse auf ihre Kosten kommen.“ Dazu trug sicherlich auch bei, dass NITRO das 24h-Rennen intensiv auch im Vorfeld thematisierte und für die Übertragung ein Team zusammenstellte, das Fachwissen und journalistische Kompetenz vereinte. So setzte der Sender etwa Ex-MotoGP-Profi und Formel-1-Kommentator Alex Hofmann und 24h-Legende Dirk Adorf ans Mikro, die gemeinsam mit den Sportreportern und -kommentatoren der Sendergruppe einen 25-stündigen Sendemarathon absolvierte.

TV-Produktion der Superlative
Für die störungsfreie Live-Übertragung, weltweite Contentvermarktung und die Gesamtvermarktung des Events wird auch bei der 47. Auflage der 24h auf der Nordschleife die Kölner Sporttotal Live GmbH verantwortlich zeichnen. Die Experten des Technologie- und Medienunternehmens realisierten 2018 erneut eine gigantische Live-Produktion, von der nicht nur NITRO profitierte: 38 Sender in 152 Ländern strahlten Bilder von der Nordschleife aus – ein weiteres Indiz für das riesige auch weltweite Interesse am Mammutevent auf der längsten und schönsten Rennstrecke der Welt.